UnterWasserWelt - das Onlinemagazin seit 1999


 

Werbung Fa. Marlin UW-Gehäuse

Anzeige Aqua Active Agency

Werbung Seacsub

Werbung Cressi

Werbung SDI TDI ERDI

Werbung Taucheruhren.de

Das Gehäuse CX5000

Milan Czapay hat mittlerweile ein großes Angebot standardisierter Gehäuse, die allen Bedienungskomfort bieten und den dazugehörigen Ausbaukomponenten, von Ports bis zum Blitzarm. Jeder Kunde kann rundum bedient werden und es dauert meist nicht lang, bis für ein interessantes neues Kameramodell das SEALUX – Alugehäuse präsentiert wird. Das Leben könnte so schön sein für einen Konstrukteur, wären die kleinen digitalem Kameras nicht mit einer so großen Menge von Tasten und Rädchen übersäht. Auf engstem Raum müssen Durchführungen gesetzt werden um den Komfort zu bieten alle Kamerafunktionen auch unter Wasser bedienen zu können. Milan Czapay hat das geschafft, 20 Drucktasten, Hebel und Rädchen erreichen die entsprechenden Schalter auf der Ober-, Vorder- und Rückseite der Coolpix 5000. Ohne die Leistung schmälern zu wollen, nicht unbedingt alle Funktionen sind auch unter Wasser unbedingt notwendig um zum Schuss zu kommen, aber das Gefühl beruhigt, dass man an alle Modi herankommt.
Die klare Form des Alugehäuses dient der Funktion, kein Design – Schnickschnack, der nur dem Auge schmeichelt. Langlebig und robust ist die seewasserbeständige Alulegierung, hardcoat- und teflonbeschichtet, besser kann man es nicht machen. Die Durchführungen sind 2 bzw. 4fach abgedichtet, zwei arretierende Schnellspannverschlüsse halten die Gehäusehälften zusammen. Durch ein Fenster oberhalb des Ports kann der Messblitz analysiert werden, ein weiteres Fenster im Rückdeckel gestattet den Einblick auf das LC-Display, das die aktuell gewählten Einstellungen und Funktionen der Kamera zeigt.
Angenehm ist die Neigung des Monitorfensters um 60° in Schwimmlage. So kann man auch grundnahe Motive  problemlos belichten oder gewollt untersichtige Bilder gestalten.
Bereits fest eingebaut ist eine TTL – Buchse mit Nikonosstecker, eine weitere Durchführung ist für einen zweiten Blitzanschluss vorbereitet.
Die Wechselports werden mit einer Bajonettfassung am Gehäuse angebracht, ein Riegel verhindert das ungewollte Verdrehen. SEALUX bietet einen Plan- und einen WW-Port aus Glas an. Für das Fisheye ist zur Zeit zumindest ein Port aufgelistet aber noch nicht ausgeliefert. Zu den Ports gibt es einen aufsteckbaren Filterhalter für Einschubfilter von etwa 11,3 cm Seitenlänge.

Auch im Inneren geht es klar und sachlich zu. Als Extra ist hinter dem ausgeklappten Kameramonitor ein akustischer Feuchtesensor  montiert, dessen schriller Pfeifton auch unter Wasser mühelos ans Ohr dringt – am besten natürlich, man bekommt ihn nie zu hören.
Die Kamera sitzt mit einer Schraube fixiert auf  der Grundplatte im Gehäuse. In dieser Position erreicht man ohne Demontage das Fach mit dem Chip, es könnte aber auch eine Verbindung mit dem USB – Kabel zum Computer hergestellt werden. Für den Akkuwechsel muss man die  Befestigungsschraube lösen. Es ist aber so viel Platz vorhanden, dass die Kamera nicht völlig aus dem Gehäuse herausgenommen werden muss, der Stecker im Blitzschuh und auch ein evtl. angebrachter Weitwinkelvorsatz können verbleiben. (Da die Weitwinkelvorsätze einen größeren Durchmesser als das Standardobjektiv der Coolpix haben, setzt man diese erst nach der Montage der Kamera auf, durch die Öffnung des Ports.)
Zur Ausrichtung des Monitors gibt es im Gehäuse einen Passstift, der den erforderlichen Winkel eindeutig markiert.
Am Gehäuse können Einzel- und Doppelhandgriffe befestigt werden, die mit T-Nut – Steinen ausgerüstet sind. Hier finden die Blitz- bzw. Leuchtenarme sicheren Halt.

Das Blitzgehäuse CX 80

Auch hier hat SEALUX wieder einmal gezaubert als feststand, dass der SB 80 Blitz im Rohgehäuse nicht optimal untergebracht ist. Im CX 80, das wir in der Version mit LED –Einstelllicht (Hochleistungs – Daylight) zum Test erhielten, fühlt sich der Nikonblitz richtig wohl und gut aufgeräumt. Natürlich ist auch dieses Gehäuse aus eloxiertem Alu, 8 Tasten erlauben die individuelle Blitzeinstellung in allen Modi, Fenster geben den Blick frei auf das LC-Display und das Sensorfenster (Slave oder Computer – Blitzautomatik). Hinter der großen Frontscheibe ist genügend Raum für die 14mm Streuscheibe.
Ohne den SB 80 aus dem Sitz lösen zu müssen, können die Batterien getauscht werden. Vorder- und Rückdeckel werden ebenfalls durch zwei arretierende Schnellspannverschlüsse zusammengehalten.
Die Leuchte befestigten wir am SEALUX – Blitzarm CT2, das neue Blitzgehäuse CX 80 am ebenfalls neuen Blitzarm CT 20, der besonders leicht und dennoch extrem stabil ausgeführt ist.

Handling

Wie bei jedem anspruchsvolleren UW – Fotosystem muss man sich ein wenig Zeit nehmen alle Komponenten in Ruhe zusammenzubauen. Mal eben „mit der heißen Nadel“ geht da nichts. Doch das Platzieren von Kamera und Blitz in ihren Gehäusen bringt keine Probleme mit sich. Ohne Werkzeuge und mit wenigen Handgriffen kommt man ans Ziel. Beim Blitz achtet man lediglich darauf, dass der Reflektor in seiner untersten Position eingerastet ist. Beim Kameragehäuse muss man als einzige bewusste Maßnahme die Ausrichtung des Mitnehmers für den Hauptschalter der Coolpix 5000 beachten. Das Aufstecken des Blitzanschluss, die Befestigung der Kamera selbst und die Ausrichtung des Monitors erledigen sich fast von selbst.
Möchte man mit dem Superweitwinkel 17 mm hinter dem SEALUX – Domeport fotografieren, so kann man den Objektivvorsatz jetzt an der Kamera anbringen und dann letztlich den Port aufsetzen. Schon jetzt kann man sagen, dass der Einsatz des 17 mm – Objektivvorsatz die Standardbestückung für den UW – Einsatz ist. Mit Hilfe der Zoomfunktion deckt man einen Brennweitenbereich von 17 mm – 58 mm ab, alle Werte natürlich übertragen auf die Brennweitenwirkung herkömmlicher Kleinbildkameras.

Ein Tipp: Wer den  Fisheye – Vorsatz verwenden will wird feststellen, dass bei Einstellung des Coolpix 5000 Menüs auf „Fisheye“ der externe Blitz nicht gezündet wird. Diese Zwangsabschaltung kann man aber umgehen, indem man im Menü nicht das Fisheye als Objektiv wählt, sondern beim normalen Weitwinkel bleibt. Dann zündet der Blitz mit und über die Zoomfunktion kann man dann wählen, ob man eine kreisrunde Abbildung haben möchte oder ein Fisheyebild, das bis in die Ecken des Formats reicht.

Noch ein Tipp: Die digitale Bildaufzeichnung bringt immer wieder überraschende Ergebnisse, gerade bei Motiven mit geringerem Kontrast. So ist diese Technik besonders für Landschaftsaufnahmen und auch bei Wracks, die in ihrer Dimension nur vom Restlicht, das in der Tiefe noch wirkt, beleuchtet werden, besonders gut geeignet. Ohne bedeutende Verluste kann man dafür die Empfindlichkeit der Coolpix 5000 auf 200 ASA setzen.

Die immer erforderliche Kontrolle des O-Rings an den beiden Gehäusen verläuft problemlos, der Sitz der Dichtung ist einwandfrei zugänglich. Die Verbindung von Blitz und Kamera erfolgt durch ein Spiralkabel mit zwei Nikonos – Steckern. An den Steckern dichten kleine O-Ringe und es lohnt sich hier die Sichtkontrolle auch einmal mit Hilfe einer Lupe vorzunehmen.
Die Blitzarme, befestigt am Handgriff, sind für den Einsatz unter Wasser konzipiert. Über Wasser, beim Transport des Systems, sollte das Blitzgehäuse am Kameragehäuse anliegen bei nur leicht festgezogenen Arm. >>> weiter

Werbung AUDAX PRO

Werbung Bauer Kompressoren

Werbung ZARGES

Werbung Orca Diveclubs

Gewinnspiel Kalender Dive von Delius-Klasing
Werbung Suunto