UnterWasserWelt - das Onlinemagazin seit 1999


 

Werbung Fa. Marlin UW-Gehäuse

Anzeige Aqua Active Agency

Werbung Seacsub

Werbung Cressi

Werbung SDI TDI ERDI

Werbung Taucheruhren.de

Im Einsatz 

Die grundlegenden Handgriffe beim Beginn des Tauchgangs sind gleich zu allen anderen hochwertigen Fotosystemen: Prüfung, ob alle Komponenten dicht sind, Ausrichtung des Blitz auf einen Standardwert, Kontrolle der Kamerafunktion (lässt sie sich einschalten) und Entfernung von Luftbläschen und Schwebeteilen vom Port.
Der Blick auf den um 60° in Schwimmrichtung ausgerichteten Monitor ist soweit einwandfrei, schwierig wird die Beurteilung des Bildes, fällt direkt helles Licht auf den Monitor. Damit kämpft man bereits bei Aufnahmen über Wasser, scheint die Sonne fröhlich vom Himmel. Unter Wasser kann man nur versuchen mit einer Hand für Schatten zu sorgen, das geht, ist aber nicht ideal. Technisch kann man gehäuseseitig daran nichts ändern, das wäre eine Frage der Monitortechnik der Kamera.
Möchte man ein Bild im Hochformat machen, stört es kaum, dass der Monitor um 60° fürs Querformat angewinkelt ist.
Zähle ich noch nicht zum „alten Eisen“, hat mich aber die Lesebrillenpflicht schon erwischt. Solange man nicht mit der Coolpix 5000 abtauchte, war das aber kein Problem. Jetzt aber wohl, fallen einem quasi die Augen heraus, versucht man unverstärkt und zweifelsfrei die im kleinen Monitor der Coolpix eingeblendeten Symbole und Zahlenwerte zu deuten. Besonders die Anzeigen von Blende und Belichtungszeit sowie Plus/Minus – Korrekturen oder Blitzeinstellungen und Nahaufnahmemodus, Empfindlichkeit und Bildspeicherzählwerk sind nicht uninteressant, denn um nur fröhlich drauf los „zu knipsen“ im Vollautomatikmodus, dafür muss man nicht die Coolpix 5000 einsetzen. Also lernt man daraus, dass zukünftig mit einer Maske tauchen muss, die zumindest Korrekturlinsen für den Nahbereich hat ( >>> siehe dazu auch unseren Beitrag in UnterWasserWelt)
Der Abtrieb des Systems ist moderat, ohne Blitz im Meerwasser sogar bei Null. Der Blitz kann an den neuen Armen CT 20 (nahezu abtriebsneutral) universell ausgerichtet werden, die Klemmen, die die Kugelköpfe der Armsegmente arretieren, lassen sich auch mit Handschuhen gut bedienen. Je nach dem, wie fest man die Klemmen angezogen hat, kann man den Blitz auch rasch in eine neue Position bringen, ohne an den Gelenken direkt zu manipulieren.
Sehr empfehlenswert ist das Pilotlicht im Blitzgehäuse. SEALUX wählte hierfür 12 extrem helle Daylight LED`s, deren im Blitzgehäuse integrierter Akku gut 2 Stunden Leuchtzeit beschert. An der Frontseite des Blitzgehäuses ist der griffige Schalter für das Pilotlicht angebracht, mit Handschuhen auch gut zu bedienen. Die Wirkung des Pilotlichts steigt mit dem Grad der Dämmerung und es kann beim Nachttauchgang durchaus auch als Notlicht verwendet werden. Dank des großen und beleuchteten LC-Displays am SB 80 können alle Blitzfunktionen über die Tasten am Gehäuse sicher festgelegt werden.
In Kombination mit der kleinen KELDAN Daylight – Tankanlage, die zum Teil als alleinige Zusatzbeleuchtung verwendet wurde oder in Kombination mit dem externen Blitz, waren erstaunliche Bildergebnisse zu erzielen. Zusatzlicht, wie etwa die SEALUX – Anlage Sunbright HID oder  Sunbright Halogen ist auf jeden Fall notwendig um bei geringem oder fehlendem Umgebungslicht überhaupt ein Bild auf dem Monitor zu sehen und um dem Autofokus eine Chance zur sicheren Funktion zu geben.
Die Bedienung der wichtigsten Funktionen wie Auslöser, Modewahl, Blitzaktivierung oder auch Bildrückschau ist auch im Kaltwasser mit dicker Fingerverpackung zufriedenstellend. Geht es ans „Eingemachte“ und Funktionen, die man eher selten bis nie benötigt, dann ist aufgrund des von der Kamera vorgegebenen kompakten Layout der Tasten das Handling eher fummelig.
Die Abbildungsqualität des Domeports ist gut, von 17 mm bis 58 mm ist die Schärfeleistung bei mittlerer Blende bis an die Bildränder in Ordnung.
Nach dem Tauchgang sollte man alle Drucktasten des Gehäuses (auch am Blitz) einmal drücken, um Wasserreste herauszupressen.

Ergebnisse

Bereits mit dem 128 MB Chip in der Coolpix fühlt man sich als King, passen hier in normaler Auflösung bis etwa 120 Fotos in den Speicher. Als Analogfotograf müsste man dafür drei Kameras ins Wasser schleppen um pro Tauchgang zu so einer Menge von Aufnahmen zu kommen. Hat man sich an einem Motiv festgebissen, kann man sich durchaus leisten ganze Serien zu belichten, aus denen man dann entspannt das beste Bild aussuchen kann. Die sofortige Kontrolle der Bilder am Laptop lässt Fehler bei der Bildgestaltung oder der Kamera- und Blitzeinstellung sofort deutlich werden, man lernt schneller das richtige Handling und ein Model erkennt anhand der vorliegenden Ergebnisse gleich, wie man sich im Motiv am besten einbringt.
Ein digitales Bild in druckfähiger Auflösung zur Verfügung zu haben bedeutet aber noch lange nicht, dass Bildausschnitte, Tonwerte und Farben nicht noch verbessert werden könnten. Hier hat man vor den analogen Fotografen noch ein Stück weit die Nase vorn, kennt man sich mit einer guten Grafiksoftware aus. Es muss nicht immer Adobes Photoshop sein, besitzt man diese Software, stehen alle Türen zur individuellen Bildbearbeitung weit offen. Hat man sich in die wichtigsten Funktionen eingearbeitet, dauert eine Bildkorrektur nicht länger als das Rahmen eines herkömmlichen Dias inklusive dessen Beschriftung und Einsortierung in ein Magazin. Mit ein paar Mausklicks sind die Bilder auf der Festplatte sortiert, können unendlich oft verlustfrei kopiert werden und am letzten Urlaubsabend kann man via Laptop bereits die Bildshow im Kreise der Mittaucher präsentieren. Vorbei sind also die Zeiten, dass man erst eine Weile nach dem Urlaub die Bildergebnisse zu Gesicht bekam, bei denen oft genug der vermeintliche Superschuss wegen irgendeinen Fehlers nur für den Abfall taugte.

Fazit

Mit der Coolpix 5000 im Sealux – Gehäuse beginnt der ernsthafte Einstieg in die digitale UW - Fotografie. Darunter sollte man nicht investieren, möchte man ein System aufbauen, das letztlich kaum Wünsche offen lässt und doch auch bezahlbar ist. Hat man sich auf die Eigenheiten der digitalen Kameras und deren Bilderzeugung eingestellt, wird man nur noch zu Chips greifen und die letzten Filmpatronen werden zum Dauergast im Kühlschrank.

Fakten

Gehäuse CX 5000: Seewasserbeständige Legierung, hardcoat- und teflonbeschichtet;
Verschlüsse: 2 Schnellverschlüsse mit Sicherungen;
Funktionen:  Alle 20 Funktionen inklusive Betätigung der Speichertaste für Autofocus und Belichtungsautomatik sowie Betriebsart Umschaltung sind im Grundpreis enthalten. Die Bedienungselemente sind 2-4fach abgedichtet;
Monitorbetrachtung:  60°-Neigung zur Schwimmlage ermöglicht gleichzeitige Betrachtung des Monitors und der Umgebung;  
Display Fenster:  Für komplette Kontrolle der Anzeige inklusive Aufofocus und Blitzbereitschaftsanzeige;
Wechselportsystem:  Mit Bajonett und Verriegelung;
Handgriffschiene: Für denTransport abnehmbar mit T-Stück für Blitzarm;
Blitzbuchse:  Subtronic und Nikon Blitzgeräte;
Wechsel der CARD und USB-Anschluß bei eingebauter Kamera;
Abmessungen:  LxBxH 193x122x103 mm
Gewicht:  1790 g, im Wasser neutral
Gehäusefarbe:  Titansilber
Sonderzubehör: - - 2. Blitzbuchse
-Blitzbuchse mit federnden Kontakten für Nikon Blitzgerät.
-Domport für Weitwinkelvorsatz WC-E-68 mit optischem Glas und Multicoating-Beschichtung.
-Sonnenblende für Domport.
-Fisheye Domport für FC-E8 mit TTL-Sensor-Funktion.
-PROFI-Handgriff für 2 Blitzarme.
-Akustischer Feuchtigkeitsmelder.
 
Testiefe: 90 m 
Garantie: 2 Jahre

Preis: ab € 1514,-

Blitzgehäuse CX 80

Gehäuse aus eloxiertem Aluminium;
Frontscheibe großdimensioniert, auch für Weitwinkel 14mm Streuscheibe sowie für Pilotlampe;
Sensorfenster großdimensioniert für Slave-Blitzbetrieb und Computer-Blitzautomatik;
Funktionen: Tasten für ON/OFF, MODE, WEIT, TELE, SEL, Stroboscop-Einstelllicht;
Abmessungen 115 x 89 x 169 mm
Gewicht: 960 g ohne Blitz SB-80DX
Abtrieb: 60 g mit Blitz SB-80DX
Testtiefe: 90 m

Das Blitzgerät wird im vorderen Teil befestigt. Der Wechsel der Akkus ist auch bei eingebautem Blitzgerät möglich.

Zubehör:

CX80 mit einer LED-Pilotlampe:
12 extrem helle daylight LEDs, auch für den Nachttauchgang von 2 Stunden Dauer;
ON-OFF Schalter mit Sicherung, Ladegerät 220 V, Ladezeit 3 Stunden.
Das Schnellladegerät Quick 2500, 100-250 V, ist als Zubehör erhältlich.
Die Pilotlampe ist nachrüstbar.
 
Preis: ab € 497,-

Info: SEALUX,  Porschestr. 4, D - 87437 Kempten, Tel. 0831-79427 Telefax 0831-71865

Werbung AUDAX PRO

Werbung Bauer Kompressoren

Werbung ZARGES

Werbung Orca Diveclubs

Gewinnspiel Kalender Dive von Delius-Klasing
Werbung Suunto