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© UWW

Tauchdeck

Taucherplattform

Unter Bayerischer Flagge... Seven7Seas

Relaxen auf dem Sonnendeck

Tauchfertig

Salon mit Großbildschirm © UWW

MAN Turbodiesel 1000 PS (x2)

Tauchbasis Seven7Seas © UWW

Die Südtour der begleiteten Seven7Seas Safari

In den Tauchgebieten der Seven7Seas Südtour

In den Tauchgebieten der Seven7Seas Südtour

In den Tauchgebieten der Seven7Seas Südtour

In den Tauchgebieten der Seven7Seas Südtour

In den Tauchgebieten der Seven7Seas Südtour

In den Tauchgebieten der Seven7Seas Südtour

In den Tauchgebieten der Seven7Seas Südtour

Die Idee

Und welche Idee führte schließlich dazu die Seven7Seas zu bauen? Es begann mit einer Zeichnung im Sand. Mit einem Holzstock zog Wolfgang May die Linien und skizzierte die Größe, die eine Kabine haben müsste. „Unmöglich“ war die Antwort des Werftingenieurs. Und 9 Monate später, eine Zeitspanne, in der Wolfgang May nahezu täglich vor Ort in der Werft in Alexandria den Fortgang der Arbeiteten überwachte, war das Schiff sogar fast 4 Meter länger als ursprünglich berechnet. Mit 41 Metern Länge und 8,5 Metern Breite schlägt die Seven7Seas alles, was Safariboote im Roten Meer, entlang der Küste Ägyptens, an Größe und Bewegungsfreiheit zu bieten haben. Allein drei „Etagen“; Tauchdeck; BBC Lounge und Sonnendeck bieten individuelle Möglichkeiten die Tauchpausen „open air“ zu verbringen. Der Salon mit Bar misst etwa 100 m², mit 60 m² ist das Restaurant besonders großzügig ausgelegt. Der Clou, den Gästen bleibt der Raumvorteil in allen Innen- und Außenbereichen der Seven7Seas erhalten, denn es werden höchstens 22 Urlauber an Bord genommen, so viel, wie bei den kleineren Booten auch! 
Die Bose – Anlage im Salon, die auch die Decks mit Musik versorgen kann, der große Plasmaschirm für DVD - Unterhaltung und Ansicht der digitalen Fotoshots des Tages oder der Videoaufnahmen, der Laptop zum Brennen der Bilddaten  von Chipkarten auf CD, alles ist perfekt auf die Bedürfnisse von Tauchgästen ausgelegt, die Tauchen und Lifestile genießen möchten und nicht nur dem Verzicht frönen um im tropischen Meer untertauchen zu dürfen.
Ein Raum zum Träumen ist zweifelsfrei die Kabine. Auf Safaris allgemein meidet man diesen Raum tagsüber, da er lediglich zur “verkehrsberuhigten”, horizontalen Ausrichtung des ermüdeten Körpers dient. Auf der Seven7Seas ist die Kabine Wohn- und Schlafzimmer zugleich. Die Gäste erwarten Bademäntel, Handtücher, ein Obstkorb ist angerichtet und eine Minibar hält Getränke bereit. Im Safe mit Elektronikschloss kann man seine Wertsachen verwahren. Inklusive Badezimmer, ein Raum, der diese Bezeichnung nun wirklich verdient, stehen dem Gast gut 14 m² zum Aufenthalt zur Verfügung. Helle Möbel und Holztäfelung, Teppichboden, Schränke, Stauräume, eine Klimaanlage, die keinen Luftzug auf die Gäste in den Betten ziehen lässt, angenehme Raumbeleuchtung und Leselichter, ein DVD-Player mit LCD-Schirm an der Kabinenwand, das ist der Zimmerstandard eines 5-Sterne Hotels an Land. Schwarzer Granit verkleidet Boden und Wände des Badezimmers, ein Design-Waschbecken schmeichelt dem Auge, die Dusche hat eine Kabine aus Glas und selbst die Toilette funktioniert wie an Land.
Das entspannte Gespräch an der Bar – nach den Tauchgängen des Tages etwa von einem Cocktail begleitet oder am Abend, wenn Gäste ihre aktuellen Bilder und Szenen auf dem Plasmaschirm zeigen – ist ideal für den Erfahrungsaustausch und das Kennenlernen der anderen Gäste. Erst jetzt fällt auf, wie ruhig es auf der Seven7Seas ist, man hört keinen Generator, keinen Kompressor oder etwa die Meerwasser – Entsazlzungsanlage. An den abendlichen Ankerplätzen im Meer liefern dafür die anderen Safariboote diese Geräuschkulisse ungewollt zu.
Dafür treiben die 2x 1000 PS der MAN Turbodiesel nicht überhörbar die Jacht durchs Meer, doch das geschieht Nachts einmalig nur dann, wenn vom Starthafen bis zu den Tauchgebieten eine große Strecke zurückgelegt werden muss. Das schafft die hochseetaugliche Seven 7Seas natürlich schneller als die kleineren Boote, was tagsüber auch Vorteile hat, da man Tauchplätze erreichen kann, die für andere Boote im gegebenen Zeitrahmen nicht erreichbar sind. So schafft man es tatsächlich wieder an den ausgesuchten Divespots allein zu sein. Das gefällt und erinnert an die Anfangszeit der Safaris im Roten Meer, als nur wenige Schiffe den Süden oder Norden befuhren und ihre Gäste zu Riffen und Wracks brachten, die bei Tagesausfahrten kaum oder gar nicht erreichbar waren.
  
Wer die obligatorischen 4 Tauchgänge an Bord eines im Roten Meer operierenden Safariboots absolviert, der verpasst das Komfortgefühl seines schwimmenden Hotelzimmers und so lasse ich die Early Morning Aktivitäten aus und erscheine erst zum Frühstück im Restaurant. Natürlich verpasse ich auch das eine oder andere Highlight des Tauchtages, doch das nehme ich gerne in Kauf. Mir steht der Sonnenuntergang näher als das Erscheinen des wärmenden Gestirns. Und so kann es mir auch nicht passieren wie unserem Diveguide Moni, dass in den Wirren früher Morgenstunden Kontaktlinsen und eine optisch korrigierte Maske gleichzeitig die Sicht vernebeln und ein nahe vorbeiziehender Manta nur als schwarzer Schatten wahrgenommen wird. „Das wird wohl nur ein Müllsack gewesen sein,“ witzelt darauf Wolfgang May und wieder muss man nach dem Schaden nicht für den Spott sorgen...

Tauchen

Das Tauchen auf der Seven7Seas ist aus vielerlei Hinsicht völlig entspannt. Das beginnt bereits beim Briefing, bei dem der verantwortliche Diveguide anschaulich den Tauchplatz skizziert, auf Merkmale der UW – Landschaft hinweist, die Tiefenbereiche ausweist und natürlich für die Besonderheiten sensibilisiert. Da ich mit Nitrox 32 tauche, das über eine NRC – Membrananlage produziert und kostenfrei befüllt wird, sind die Tiefenlimits ohnehin moderat.
Beim Thema Sicherheit geht Wolfgang May sogar noch einen Schritt weiter als das, was man mittlerweile bei Tauchgängen im Roten Meer als Standard – Signalmittel mitführen muss: Boje und Spiegel. Auf der Seven7Seas gehört das Ortungssystem ENOS zur Ausstattung und jedem Taucher wird ein Notfallsender für die Zeit seines Aufenthalts übergeben. Wird man abgetrieben, aktiviert man den Sender, der die Position des Tauchers über GPS ermittelt und die Daten zum Empfänger an Bord der Seven7Seas oder zu einem mobilen Empfänger im Schlauchboot sendet. Innerhalb kürzester Zeit wird ein abgetriebener Taucher, auch bei Wellengang, zielsicher lokalisiert und mit dem Schlauchboot abgeholt. Dieses Sicherheitsplus bietet Seven7Seas als erster und zurzeit auch einziger Anbieter in Ägypten!    
Das Raumangebot auf dem Tauchdeck ist schlicht genial. Jeder Gast hat mehr als genügend Platz um sich anzuziehen, das Gerät, 12 oder 15 l Aluflaschen mit Din/Int – Ventil, mit dem Atemregler zu komplettieren, Foto- und Videoausrüstung vorzubereiten. Die geladenen Tauchlampen holt man sich auf kurzem Weg aus einem entsprechend mit Ladeanschlüssen ausgestatteten Schrank unmittelbar am Tauchdeck. Ein paar Stufen hinab zur Plattform, Flossen an und ab geht’s.
Taucher, die ohne eigenes Equipment anreisen, können komplett mit Leihausrüstungen ausgestattet werden. Die Tauchbasis auf dem Sonnendeck hält ABC, Anzüge, Jackets, Atemregler, Computer und Lampen neuester Herstellung dafür bereit. Auch wenn ein eigenes Ausrüstungsteil kurzfristig ersetzt werden muss, kann hier geholfen werden, bestimmte Artikel können auch erworben werden.
Die meisten Tauchgänge können bei der Seven7Seas direkt vom Schiff aus gemacht werden, nur selten wird man mit einem der beiden Schlauchboote, ausgestattet mit 55 PS – Motoren, zu einem anderen Einstieg gebracht. Die Gäste sollen es so angenehm wie möglich haben und wer zuerst an einem Divespot ankommt, der kann natürlich diesen Vorteil wahrnehmen. Öfter lassen sich die Gäste am Ende des Tauchgangs abholen, dann haben sie die Möglichkeiten des Tauchspots optimal ausgenutzt.
Unsere Safari führt uns zu den entferntesten Gebieten um St. Johns im Süden Ägyptens. Weiter geht es nicht, denn der angrenzende Sudan lässt eine Ausweitung der Aktivitäten nicht zu. Vielleicht verbessern sich die Kontakte zwischen den beiden Ländern, irgendwann einmal.
Wichtig zu wissen, die Seven7Seas besitzt alle Genehmigungen um ihre Gäste zu allen als UW - Nationalparks ausgewiesenen Spots zu bringen. In Ägypten kann jedoch durch aktuelle Geschehnisse das eine oder andere Territorium über Nacht für jeden Schiffsverkehr gesperrt werden, ein stets unkalkulierbarer Umstand, der auf die Routenplanung gegebenenfalls Einfluss haben kann. Die Guides der Seven7Seas stimmen sich mit dem Kapitän täglich ab um die besten Tauchspots anfahren zu können, welche Ziele am kommenden Tag dann den Gästen geboten werden können, entscheidet sich aber erst gegen Abend. Und natürlich sind zwei Kapitäne an Bord, die alle erforderlichen Lizenzen haben um die Seven7Seas sicher zu navigieren. Radar, Echolot, GPS, und Seefunk unterstützen sie an ihrem hochmodernen Arbeitsplatz, der Brücke.
Mit der Kamera besuchte ich dann diese phantastischen Tauchgebiete: Abu Dahab II – als Checktauchgang, mit einem kleinen Wrack – Elphinstone Süd, St. Johns Gota Kebir, St. Johns Dangerous Reef, St. Johna Habili Ali, St. Johns Malahi Sirnaka, Lahami Ham Ham, Shinenead Hamise, Gota Wadi Gamal (Shaab Sharm), Abu Dahab III. Die doppelte Anzahl wäre möglich gewesen, doch die schon angesprochenen Lockungen des „einfachen Lebens“ im luxuriösen Ambiente der Seven7Seas gewannen im Ringen um die Auffrischung des UW – Bildarchivs der Redaktion souverän. Ein durchaus einmaliger Vorgang...

Die einwöchige Safari auf der Seven7Seas hat eine Reihe von neuen Eindrücken hinterlassen. „Taking the Lead“ als Motto hat sich voll und ganz bestätigt, es gibt in keiner Hinsicht vergleichbare Liveaboards in Ägypten und auch an Destinationen in Südostasien täte man sich schwer mitzuhalten. Das Preis/Leistungsverhältnis ist ausgezeichnet, die Safaris kosten nicht mehr als auf gut ausgestatteten Booten der Normalkategorie. Der Komfort allgemein und die Infrastruktur für die Tauchgäste begeistern selbst weitgereiste Weltenbummler in Sachen Tauchen. Auch nicht tauchende Gäste fühlen sich in diesem schwimmenden Hotel wohl und genießen die Kreuzfahrt unter tropischer Sonne. Für Hochzeitsreisende sind die so genannten Honey  - Moon Kabinen am Upperdeck mit Doppelbett ideal. Die 13-köpfige Mannschaft bietet den Gästen allen Service - von der Kabine über das Restaurant, die Bar und natürlich beim Tauchbetrieb. Eine neue Ära von Tauchkreuzfahrten im Roten Meer hat begonnen.

Seven7Seas kulinarisch: Dive & Dine

Infos und Buchung
http://www.seven-seas-online.de/index.php?bs=1024
eMail unter info@seven-seas-online.de

Wolfgang May mobil ++ 49-1 73-2 67 70 78
Sabine Weigl  Tel ++49 8152 70 58 1
mobil  ++49 171/ 402 13 52


Buchung / Reiseveranstalter
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www.aquaactive.de

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