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© Herbert Frei

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UW - Fotografie

Sipadan ist primär Weitwinkel- und Fisheyegebiet. Das liegt zum einen an den gewaltigen Fischschwärmen, zum anderen auch am Wasser, dessen stellenweise eingeschränkte Transparenz man nur mit großen Bildwinkeln überbrücken kann. Spektakuläre Weitwinkelmotive sind natürlich auch die großen Meeresschildkröten, wenn sie majestätisch aus dem Blau rundum auftauchen. Weil sie nicht scheu sind, gelingen auch Bilder mit Tauchern. Gleiches trifft auf die großen Schulen der Jacks und der Barrakudas zu. Schwieriger zu gestalten sind attraktive Modelaufnahmen mit Büffelkopf - Papageienfischen. Das gelingt nur, wenn sich die Fische an klaren Stellen aufhalten und gerade nicht beim Fressen sind.
Der Kleintierbestand (Nacktschnecken, Kraken, Seegurken, Muscheln, kleine Korallenfische) ist auf Sipadan vielseitig vertreten und äußerst fotogen. Nur muss man sich vom Umfeld gedanklich lösen und seine Ambitionen etwas verlagern. Großfische, Steilwände und Tieftauchgänge sind toll und beeindruckend, aber es gibt noch mehr zu sehen. Deshalb ist ein Sipadanurlaub ohne Makroobjektiv bzw. Makrozoom nur eine halbe Sache. Zu diesem Zweck muss man sich auch mal von der Tauchgruppe trennen und minutenlang eigene Wege gehen. Denn bei all den Großmotiven, vergisst man sonst leicht den vielseitigen und farbenprächtigen Nahbereich mit seinen unterschiedlichen Motiven.
Blitzlichtfotografie ist nicht immer erforderlich. Im Nah- und Makrobereich indes fast Pflicht. Haie, Makrelen, Barrakudas und die sporadisch vorbeiziehenden Mantas lichtet man aber besser ohne Kunstlicht ab. Gleiches gilt für Quallen im Gegenlicht und im Prinzip auch für viele fotogene Situationen mit Schildkröten im Flachwasser- und Freiwasserbereich. Wenn die Sonne auf dem Panzer einer Turtle Kreise und Kringel zieht, dann sollte man das Blitzlicht weglassen. Besser machen sich dann Models mit Lampe. Dann aber bitte mit weißem oder bestenfalls gelbem Licht, damit es nicht zu kitschig wirkt.
Fotografen mit digitalen Kompaktkameras sollten sich vor einem Sipadanurlaub unbedingt mit einem Weitwinkelkonverter eindecken. Mit dem fest eingebauten Kamerazoom können die räumlichen Gegebenheiten nämlich nicht eingefangen werden. Anstatt eine großen Fisch-Schwarmes reicht es dann nur zu einer Ausschnittsfotografie. Das kann auch reizvoll sein, es bringt aber die Stimmung der Weite nicht rüber.

Sipadan - Infos

Anreise

Üblicherweise von Frankfurt über Kuala Lumpur, Kota Kinabalu und Tawau mit zweimaligem Umsteigen. In Tavau steigt man auf ein Boot und fährt dann in ca. 1h bis 1,5 h (je nach Wellengang) nach Sipadan. Die gesamte Anreise dauert etwa 1 ½  Tage. Der Zeitunterschied liegt bei plus 7 h. Für die Einreise ist ein 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich. Deutsche und Österreicher benötigen kein Visum, wenn der Aufenthalt in Malaysia nicht länger als 3 Monate dauert.  
 
Malaysia

Der Tigerstaat (wirtschaftlich aufstrebende Nation) zählt ca. 24 Millionen Einwohner, davon sind etwa 61% Malayen. Der Rest setzt sich zusammen auch Chinesen (30%), Indern (8%) und anderen Bevölkerungsgruppen. Hauptstadt ist die ehemalige Zinnbergbausiedlung Kuala Lumpur mit geschätzten 1,3 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 244 Quadratkilometern. Malaysia ist flächenmäßig in zwei Teile getrennt, in Westmalaysia und Borneo mit den Provinzen Savarak und Sabah. Ingesamt beträgt die Landfläche 330433 Quadratkilometer. Von der Südspitze des Landes sind es nur knapp 100 km bis zum Äquator. Seit Urzeiten gibt es in Malaysia Dschungelgebiete. Eiszeiten und andere geographische Veränderungen sind hier spurlos vorübergegangen. Somit besitzt das Land die ältesten Urwälder der Erde mit einzigartigen Pflanzen und Tieren, die hier endemisch leben. Darunter auch die Rafflesia, mit einem Blütendurchmesser von über einem Meter die größte Blume auf dem Globus. (Siehe auch: www.rafflesia.de/rafflesia.htm )
Staatsreligion ist ein gemäßigter Islam, der andere Religionen akzeptiert. Extremisten, Fundamentalisten und Gotteskrieger werden nicht geduldet. Malaysia ist eine demokratische Wahlmonarchie. Der König wird von den Sultanen (Gebietsherrscher ähnlich wie die deutschen Ministerpräsidenten) auf jeweils fünf Jahre gewählt. Demokratie nach westlicher Machart darf man nicht erwarten. Auf Drogenkonsum bzw. Drogenhandel und Vergewaltigung steht die Todesstrafe.
Die ältesten Funde malayischer Bewohner datieren auf ein Alter von über 40.000 Jahren. Gefunden wurde sie in der Provinz Saravak auf Borneo. Sicher ist, dass Chinesen, Inder und Araber in wechselnden Zeiträumen das heutige Malaysia aufsuchten, Handel trieben und sich auch hier niederließen. Die Beeinflussung durch Chinesen und Inder ist selbst heute noch vielfach erkennbar, beispielsweise an der Kleidung. In früheren Zeiten war die Hafenstadt Malakka (Straße von Malakka!) das geistige und wirtschaftliche Zentrum der malayischen Halbinsel. Der Name Malakka (früher Melaka) wurde zufällig gewählt, weil an der Stelle, wo die Stadt gegründet wurde ein Melakabaum stand. Erster Herrscher Malakkas war Parameswara, ein Pirat aus Sumatra. Melakka entwickelte sich unter Parameswara zu einer koskomopolitischen Handelsstadt, die immer reicher wurde und ihren Einfluß ausdehnen konnte.
1414 trat Parameswara zum Islam über, der sich insbesondere in diesem Teil der damals bekannten Welt schnell ausbreitete. In Folge dessen wurde die malayische Sprache mit arabischen Buchstaben geschrieben. Die Schrift nennt sich Jawi und ist Pflichtfach in den Schulen Malaysias.
Die ersten Europäer, die Malaysia besuchten und kolonialisierten waren die Portugiesen, deren Entdecker und Abenteurer Vasco da Gama den Wettlauf um die kostbaren Gewürze gewonnen hatte. Mit der Kolonialisierung ging auch die Missionsarbeit einher, doch die Malayen widersetzten sich dem fremden Einfluss. 1511 stürzten die Portugiesen mit Hilfe ihrer Kanonen Malakka und bauten die Stadt zur Festung aus. 130 Jahre hielten sich die ungeliebten Fremden, dann kamen die Holländer. Diese hatten 1621 den Stützpunktpunkt Batavia (Batavia - Tabak), das heutige Jakarta in Indonesien, aufgebaut. Die Holländer betrachteten Malakka als wichtigen Hafen und blieben bis 1795. Dann übernahmen die Engländer die Hafenstadt. Im Unabhängigkeitskampf, der bis 1896 dauerte, wurde der malayische Staatenbund gegründet und Kuala Lumpur zur Hauptstadt gemacht.
Im Dezember 1941 marschierten die Japaner ein und besetzten das Land. Die Söhne Nippons blieben als grausame und unnachgiebige Eroberer in Erinnerung. Insbesondere der chinesische Bevölkerungsanteil hatte unter der japanischen Herrschaft zu leiden. Im September 1945 war die Invasion beendet und die Briten übernahmen wieder das Ruder, was eine malayische Widerstandsbewegung ins Leben rief. Auch die Kommunisten mischten mit, konnten sich aber nicht dauerhaft als Retter und Befreier ins Spiel bringen. Die Unabhängigkeit Malaysias wurde am 31. August 1957 ausgerufen. Erster Präsident wurde Tunku Abdul Raman. 1965 löste sich Singapur von Malaysia und ist seitdem eine selbständige Republik. Zwar ein vergleichsweise kleiner Stadtstaat, aber mit ökonomischen Höchstleistungen.
Wirtschaftlich konnte sich Malaysia gut entwickeln. Exportiert werden Zinn, Kautschuk, Palmöl, Erdöl, Holz und tropisch Früchte. Stark hat sich der Tourismus entwickelt. Malaysia gehört mittlerweile auch im Tauchgeschäft zu den Topzielen, die man als Unterwassersportler zu sehen wünscht. Mit der Insel Sipadan und weiteren Eilanden in der Celebes - See hat man begehrenswerte Destinationen im Angebot. Lesen Sie hier weiter

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