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Odyssey Marine Exploration: Arbeiten am Hauptteil der SS Republic beendet

by Odyssey und UWW 12.04

Gut 15 Monate nach der ersten Meldung über die Entdeckung der SS Republic, nach deren Goldschatz - heutiger Wert etwa  150 Millionen US-Dollar – 12 Jahre gesucht wurde, sind die ersten Arbeiten erfolgreich abgeschlossen worden. Das Wrack in einer Tiefe von 510 Metern gab einen Teil seiner wertvollen Ladung frei, nach einem weiteren bedeutenden Teil muss der Meeresboden im Umfeld der Fundstelle untersucht werden.

Die Schatzsuche hat sich für Odyssey Marine Exploration aus Florida bereits jetzt gelohnt, wenngleich erst etwa 25% der Goldmünzen geortet und aus der Tiefe heraufgeholt werden konnten. Bei ersten Auktionen erzielten die Goldmünzen, die größtenteils in einem sehr guten Zustand gefunden wurden, die erwarteten Spitzenpreise, die über dem Nennwert des Goldes lagen, Sammler machen es möglich.
Im Verlauf der mit ferngesteuerten ROV`s durchgeführten Arbeiten, die auch von Archäologen betreut wurden, gelangten 51.000 Gold- und Silbermünzen an Bord des hochmodernen Schatztauchschiffes RV Odyssey. Dazu wurden 13.000 weitere Artefakte geborgen wie Flaschen, Geschirr, Bestecke, Teile weiterer Ladung und der Einrichtung der SS Republic. Ein kleiner Teil davon ist mittlerweile für Auktionen und den Direktverkauf über die Website www.shipwreck.net vorbereitet, in ansprechender Aufmachung mit Zertifikaten versehen.
Natürlich werden die Arbeiten an der Fundstelle weitergeführt, da noch 75% der wertvollen Ladung auf dem Meeresgrund vermutet wird. Wie sich die  Wracksituation darstellt, müssen sich beim Untergang bis zum Erreichen des über 500 Meter tiefen Grunds große Teile der Aufbauten vom Rumpf getrennt haben, die im Schlamm versanken. Das bedeutet, dass nun der Meeresboden in einem großen Radius um das Wrack erneut mit dem üblichen technischen Aufwand untersucht werden muss. Wie viel des Goldschatzes auf diese Art noch lokalisiert werden kann ist zurzeit noch fraglich, doch gibt man sich beim Schatzsuchunternehmen zuversichtlich. Basierend auf den Unterlagen, die die Goldladung der SS Republic zuverlässig auflisten, geht man davon aus, dass der größte Teil noch unentdeckt im Schlamm liegt.
Wenn das Glück dem Unternehmen weiterhin treu bleibt, dann könnten die noch fehlenden Münzen in Safes ruhen, von denen an der eigentlichen Wrackstelle kein einziger gefunden wurde. Vermutlich befanden sich die Stahlschränke in Kabinen der oberen Aufbauten, die sich beim Untergang vom Rumpf lösten und an anderer Stelle auf den Meeresboden trafen. 
Vielleicht ist der Aufwand der weiteren Suche aber auch geringer als man vermuten könnte, denn es wurden im Schlamm abseits des bereits Wracks bereits interessante Funde gemacht und verbindet man die Positionen dieser Artefakte miteinander, so könnte eine Spur aus „Brotkrumen, wie Greg Stemm vom Team der Odyssey meint, zum Ziel führen.

Man darf auf alle Fälle gespannt sein, was die bislang teuerste Schatzsuche unter Wasser noch für Ergebnisse bringen wird. Wie es momentan aussieht wird diese Unternehmung auf jeden Fall durch den Verkauf der Funde die Kosten decken, die Investoren mit guten Gewinnen belohnen und die Grundlage für weitere Expeditionen schaffen.
 

Wrack SS Rebublic
SS Republic erste Ergebnisse
SS Republic Schiffsglocke

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