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C: UWW

Vergrößertes Tastenlayout

Der Trick: Vergrößerung des Tastenlayout

Gelege eines Katzenhai - Aufnahme mit Subal CP5 / Nikon Coolpix 5000

Anzeige SUBAL UW-Gehäuse

Fakten

Seewasserbeständige Alu-Legierung, aus dem Block gearbeitet, durch HardCoating höchste Oberflächenhärte und Korrosionsbeständigkeit. Alle Teile aus harteloxiertem Leichtmetall, säurebeständigem Edelstahl oder Kunststoffen von höchster Qualität. Abdichtung durch nahtlose Präzisions-O-Ringe. SUBAL Quicklockverschluss links, Einhänge-Gegenlager rechts. Handgriff links, integrierte Handschlaufe rechts, optische Leckwarnung.

Breite x Höhe x Tiefe:
205 x 130 x 100 mm)
Blitzanschluss:
1 Nikonos V Blitzbuchse, 2. Blitzanschluss optional.

Blitzarmbefestigung:
1 T-Platte 25mm, TLC- oder Ultralight Schuh optional
 
Max. Tiefe:
70 Meter  Gewicht:
Ca. 1,6 kg (ohne Port) Auftrieb:
nahezu neutra
l

Info

www.subal.com

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[Subal CP5]
[Subal CP5 2]

Innere Werte

Erst nach dem Öffnen fällt der eigentliche Trick ins Auge, wie es SUBAL schaffte das Layout der auf geringstem Platz auf der Kamerarückseite platzierten Tasten zu vergrößern, damit auch mit dicken Handschuhen die Funktionen sauber und zielgerichtet ausgeführt werden können. An der Gehäuseaußenseite wurden die Durchführungen so angeordnet, dass die Tasten einen weiteren Abstand voneinander haben, als tatsächlich an der Kamera vorgefunden. Auf der Innenseite des Rückdeckels wurden die Achsen dann mit Winkelstücken versehen, die die größeren Außenabstände  wieder auf das Maß des Kameralayouts reduzieren.
Diverse Kabel sind im Inneren geführt, für den Blitzanschluss (via Blitzschuh der Coolpix 5000) und die optische Leckwarnung (versorgt durch eigene Knopfzellen).
Die Achse für die AF-Arretierung ist so geformt, dass man die Coolpix auch mit aufgesetztem 17mm und Fisheye einsetzen kann, bei manch anderen Herstellern können die Vorsätze nur bei abgenommenen Port aufgesetzt werden.
Die Kamera selber ruht auf einem Schlitten (befestigt darauf mittels der Stativschraube), der auf zwei Führungsstiften aufgeschoben wird, arretiert mit einer Sicherungslasche. Das einzige, was beim Einbau beachtet werden muss ist die Ausrichtung des Kamerahauptschalters auf die Position OFF (an Kamera und Gehäuse).
Die Formgebung des CP5, hochgezogenes Gehäuse mit gerade abschließendem Rückdeckel, ist klassisch. Deshalb muss die Coolpix 5000 zum Wechsel des Chips oder des Akkus aus ihrer Aufnahmeposition herausgezogen werden.
Gedichtet wird die Gehäuseöffnung durch einen großformatigen O-Ring, der ohne Werkzeuge entnommen werden kann.

Handling

Im Grunde erklärt sich die Bedienung des CP5 von selbst, berücksichtigt man beim Einbau der Coolpix die wenigen vorbereitenden Schritte: Montage auf den Kameraschlitten, Ausrichtung des Hauptschalters an der Kamera und im Gehäuse auf „on“, Anschluss des Blitzkontakts am Blitzschuh der Coolpix.
Der Rückdeckel wird rechts in einer Lasche eingehängt und dann mit dem neuen Verschlussmechanismus auf der linken Seite verriegelt. Sollte der O-Ring nicht vollständig in seiner Nut sitzen, wäre es unmöglich den Rückdeckel zu schließen - ein nicht unwichtiger Aspekt!
Zum Wechsel des Frontports genügt eine Drehung um 90° gegen den Uhrzeigersinn, um den Port im Bajonettanschluss des Gehäuses frei zu geben.
Gegebenfalls kann man jetzt noch die Handschlaufe auf die benötigte Größe einstellen oder einen Blitz montieren.

Einsatz

Der Transport des Gehäuses an Land belastet den Anwender nur marginal. Mit dem Planport nahezu abtriebsneutral, mit dem Weitwinkelport leicht negativ tariert, ist das CP5 gut ausgewogen. Mit der Hand in der rechten Schlaufe erreicht man den Auslöser mit dem Zeigefinger fast so, als hätte man die Kamera ohne Body im Einsatz. Der Daumen ruht auf einer Daumenstütze aus Kunststoff an der rechten oberen Kante des Rückdeckels. Den linken Handle muss man eigentlich erst mitbenutzen, wenn ein Blitz montiert ist. Die Formgebung des linken Handgriffs entfaltet unter Wasser ihre Vorzüge, liegen die Finger in einer Mulde.
Beispielhaft ist der Einblick in den schräg ausgelegten Sucherschacht. Reflexfrei und klar sieht man das Monitorbild.
Die kleinen Anzeigen im Monitor lassen sich für Fotografen ab 40 nurmehr erschwert ablesen (Altersweitsichtigkeit!), es empfiehlt sich eine Maske mit Korrekturgläsern (Nahbereich) zu verwenden.
Wer mit Handschuhen taucht schätzt nun auch den vergrößerten Abstand der Drucktasten im Rückdeckel.
Die Randschärfe der Weitwinkelaufnahmen stellt absolut zufrieden, selbst bei Verwendung des Fisheyevorsatz.

Fazit

Das CP5 Gehäuse von SUBAL ist einerseits zur Zeit das teuerste am Markt, allerdings auch das vielseitigste und mit einer Reihe von technischen Raffinessen (Gehäuseverschluss, vergrößertes Tastenlayout, Wahl zwischen zwei Monitoreinblicken) ausgestattet, die man als einmalig bezeichnen kann. Es bleiben keine Wünsche offen. Erfreulich ist zudem, dass der Weitwinkelport sowohl für den 17mm – Vorsatz wie auch das Fisheye verwendbar ist.
Zum Wechsel des Aufnahmechips oder des Akkus muss die Kamera allerdings aus dem Gehäuse entnommen werden. Das CP5 und die Nikon Coolpix 5000 gehen eine bemerkenswerte Symbiose ein, wer einmal mit diesem System arbeitete, weiß, wie  die Oberklasse der digitalen UW - Fotografie in diesem Marksegment definiert ist.


Preise:

CP5 (inkl. Planport, Leckwarner) € 2088,-
Domeport € 644,-

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