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© SUBAL

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© Nikon

© SUBAL Blitzgehäuse

© SUBAL Blitzgehäuse

© SUBAL Weitwinkelport

© SUBAL Ports

Urprofilter

Als Arnold Stepanek 1952 als 14-jähriger sein erstes Unterwassergehäuse aus Gummi und Glas baute, war noch nicht abzusehen, wohin der Weg des heute weltbekannten Unternehmens führen würde. In Europa hat die Firma Subal mit Sitz in Steyr mit Abstand die längste Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung hochqualitativer Foto,- Film- und Videogehäuse. Einen sich fast überschlagenden Erfolg generierte das Gehäuse ND 20 zur Nikon D200. UnterWasserWelt setzt dieses Gehäuse weltweit bei seinen Fotoproduktionen ein.
 
Es muss etwas dran sein, wenn renommierte UW-Fotografen der internationalen Szene, zitieren wir hier nur stellvertretend Howard Hall, aber auch viele deutschsprachige Spitzenfotografen sich schon seit Jahren für ein SUBAL – Gehäuse entscheiden. Zuverlässigkeit und beste Bedienbarkeit, hochwertige Abbildungsleistung der Domeports und des Suchers sowie robuste Verarbeitung sind Maßstäbe, die von Profis wie engagierten Hobbyfotografen nicht nur geschätzt sondern konkret auch verlangt werden.
Nach dem Erscheinen der ersten höherwertigen digitalen Fotokameras und dem allmählichen Rückzug der Kameraindustrie aus dem Analoggeschäft entstand vorübergehend ein kleines Vakuum, in dem sich die Hersteller von UW-Gehäusen öfters die Frage stellten, für welches Modell einer digitalen SLR oder Kompaktkamera man  sich in der Gehäuseentwicklung engagieren sollte, welche Stückzahl abzusetzen realistisch sei.
Man muss immer berücksichtigen, dass Unternehmen, die sich dem Bau hochwertiger UW-Gehäuse verschrieben haben keine Produktionsstätten mit Dutzenden von Mitarbeitern unterhalten, sondern mit sehr übersichtlicher personeller Ausstattung agieren und dem zufolge auch nur eine klar definierte Obergrenze bei zu fertigenden Stückzahlen haben.
Dass man je an die Grenze maximaler Fertigungsmengen stoßen könnte, erschien Insidern als ein eher unwahrscheinliches Szenario, zumal weltweit mittlerweile Hunderttausende Kompaktkameras in einfachen Klarsichtgehäusen an Tauchausrüstungen hängen und der Absatz von SLR – Kameras drastisch eingebrochen war.
Die Trendwende zeichnete sich allmählich mit Nikons D 70 und D100 ab, doch die D200, deren Body nicht gerade aus der Portokasse zu bezahlen ist, brachte einen Run auf den Weg, der alle in Erstaunen versetzte. Nie zuvor gab es national und international so viele Vorbestellungen für ein UW-Gehäuse, noch nie musste mit teils deutlichen Lieferzeiten kalkuliert werden und das Interesse an einer D 200 im SUBAL – Gehäuse ND 20 ist nach wie vor groß. Daran kann das von Nikon bereits vorgestellte Kameramodell D300 nichts ändern.
Seit Anfang 2007 arbeitet die Redaktion UnterWasserWelt mit Nikon D200, setzt dabei Brennweiten vom AF DX Fisheye-Nikkor 10,5 mm 1:2,8G ED, über das  AF-S DX Zoom-Nikkor 12-24 mm 1:4G IF-ED und dem AF Micro-Nikkor 60 mm 1:2,8D ein. Als Ports werden ein Makroport und ein Weitwinkel – (Fisheye-)port mit Verlängerungstubus für das WW-Zoom 12-24 mm verwendet. Im SUBAL – Blitzgehäuse kommt der Nikon – Systemblitz SB 800 zum Einsatz, unterstützt von einem externen Pilotlicht, an Blitzarmen von ULTRALIGHT CONTROL SYSTEMS (ULCS).
 
Nikon D200
 
Über die D200, die technisch bereits die Profiliga bedient, braucht man keine großen Worte mehr zu verlieren. Die Auflösung mit 10,2 Millionen Pixel zaubert fein strukturierte Bilddateien, die bei manuell zu wählender Empfindlichkeit von 100 ISO/ASA Vergleiche mit Canon`s 5D mit Vollformatchip zulässt. Als „Grundempfindlichkeit“ bietet die D200 einen Wert von 200 ISO / ASA, was sich bei einer Vielzahl von Motiven als angemessen erweist. Da die speziell für digitale SLR ohne Vollformatchip berechneten Objektive aus Kostengründen allgemein eine geringere Lichtstärke haben, kompensieren die führenden Kamerahersteller dieses Manko mit gesteigerter Empfindlichkeit der Bildsensoren und entsprechend aufgerüsteten Schaltkreisen. Solange das ohne Nachteile beim Rauschverhalten (sichtbar in flächigen Bildstrukturen) einhergeht und die Detailauflösung nicht darunter leidet, kann man hier keine Nachteile erkennen.
Bemerkenswert ist die Abbildungsleistung bei Verwendung hoher Empfindlichkeiten. Hier liegen die Ergebnisse subjektiv weit über den Leistungen hochempfindlicher Umkehr- oder Negativfilme. Mit 800 oder 1000 ISO / ASA aufgezeichnete Bilder verheimlichen auf der einen Seite nicht, dass man sich gewissen Grenzbereichen annähert, die Ergebnisse sind jedoch sehr zufrieden stellend und eröffnen etwa in der Wrackfotografie die Möglichkeit, im Zusammenspiel mit Fisheye oder kurzbrennweitigem Weitwinkel, in größeren Tiefen und bei schwindendem Licht Übersichtsaufnahmen zu gestalten, die bislang nur mit hohem technischen Aufwand möglich waren. Auch die Kunst unter Verzicht auf zusätzliche Beleuchtung Motive unter Wasser in der Stimmung des vorhandenen Lichts abzubilden, bekommt durch die D200 neue Impulse. Bleiben Sie aber Herr der Lage und wählen Sie im Kameramenü die Empfindlichkeit selber aus, mit der Sie bewusst arbeiten möchten. Bei 200 ISO / ASA liegen Sie bei Standardmotiven richtig. Blende, Belichtungszeit und Empfindlichkeit exklusiv von der Kamera steuern zu lassen wäre wie mit einem Formel 1 Boliden nur zum Briefkasten fahren zu wollen.
Ob als JPG, RAW oder parallel als JPG und RAW gemeinsam abgespeichert, die Entscheidung liegt in der Hand des Fotografen und wird von der zukünftigen Verwendung der Aufnahmen mitbestimmt.
Fast ausnahmslos wählen wir in der Praxis den JPG – Modus, den jedoch in höchster und feinster Auflösung, alle Reserven für spätere Großvergrößerungen oder Ausschnitte einkalkulierend. Die Größe des kamerainternen Zwischenspeichers sowie die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Bilddaten, die auf eine schnelle CF –Speicherkarte übertragen werden, lassen selbst bei bester Auflösung (Dateigröße etwa 4,5 MB) Serienaufnahmen mit bis zu 5 Belichtungen pro Sekunde zu. (Das funktioniert in erster Linie nur unter Verzicht auf eine Blitzbeleuchtung, denn selbst leistungsstärkste Amphibienblitze gehen hier in die Knie. Im Nahbereich kann das aber auch mit dem SB 800 für eine kurze Sequenz funktionieren.)
Die komplexen Möglichkeiten den Kameracomputer D200 auf persönliche Vorlieben oder Motivanforderungen abzustimmen, setzen eine ausführliche Einarbeitung für jene Anwender voraus, die sich erstmalig mit dem Thema qualitativ hochwertiger, digitaler SLR – Fotografie beschäftigen.
Erste und vielfach auch längerfristig Erfolg versprechende Schritte macht man durchaus mit der Programmautomatik (P). Im Zusammenspiel mit dem Blitz SB 800 im TTL – Modus gelingen bereits zu beginn einer UW-Fotokarriere ordentlich belichtete Aufnahmen. Nikon lässt sogar zu, dass die von der Automatik „vorgeschlagene“ Blende über das vordere Einstellrad verändert werden kann, wobei die Belichtungszeit entsprechend angepasst wird. Bei Nah – und Makroaufnahmen, bei denen um jeden Millimeter Schärfentiefe gefeilscht wird, begeistert diese rasche Korrekturmöglichkeit besonders.
Um die Belichtungsautomatik unter Wasser auf den richtigen Weg zu bringen, empfiehlt es sich bei einer Vielzahl von Motiven (Blick ins Blauwasser, Blick ins Riff) die Belichtung mit einem Wert von bis zu  -1 (verkürzend) zu korrigieren. Unter den beschriebenen Situationen werden allgemein die Belichtungsautomatiken getäuscht, so dass sie zu großzügig belichten. Bei Gegenlicht oder großen hellen Bildanteilen (Sandgrund, Wasseroberfläche) wird hingegen eine Korrektur im Plusbereich (verlängernd) nötig, als Standard kann ein Wert von +1 auf den richtigen Weg führen.
In unserer UW-Fotopraxis hat sich bewährt den zentralen Messpunkt im Sucher zur Zwischenspeicherung der Schärfe und der Belichtung bei Druckpunktnahme am Auslöser zu konfigurieren, so kann man schnell eine gewünschte Schärfenebene und Belichtung „einfrieren“ und die Kamera mit diesen Werten voreingestellt auf das Motiv richten.
Zeit- oder Blendenvorwahl, manuelle Einstellung aller Belichtungsparameter, das sind die klassischen Möglichkeiten die D200 zur Umsetzung eigener kreativer Bildideen heranzuziehen.  
Der Autofocus bietet außerdem eine Vielzahl von automatischen wie auch vorwählbaren Parametern, die es erlauben sich schnell auf die Kamera zu bewegende Motive im Augenblick der Aufnahme scharf abzubilden.
Bedingt durch die geringere Lichtstärke der meisten Objektive ist das Mattscheibenbild etwas dunkler als bei analogen SLR – Kameras. Bei Aufnahmen über Wasser stellt dies eine vernachlässigbare Größe dar. Die Sucher von UW-Gehäusen sind dagegen gefordert ihrerseits nicht durch weitere deutliche Helligkeitseinbußen die Motiv- und Schärfenbeobachtung zu erschweren. Am Testgehäuse ist daher die mehrfach vergütete Sucheroptik GS 180 montiert, die das Bild um 150% vergrößert darstellt und gegenüber dem Kamerasucher ein 2,5 -fach vergrößertes Bild entwirft.
Doch nicht nur die technische Ausstattung der D200 mit allen Kreativmöglichkeiten macht sie zu einem umfassenden Handwerkszeug, die Gehäuseausführung in Magnesium statt Kunststoff sowie die besondere Staubabdichtung des Bajonetts kommen dem Einsatz unter schwierigen Bedingungen zweifellos entgegen.
 
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