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SUBAL ND30 für Nikon D300 © SUBAL

by Werner Fiedler 9.08

Nikon D300

Nikon D300

Nikon D300

Nikon D300

Subal ND30 by Werner Fiedler © UWW

Subal ND30 by Werner Fiedler © UWW

Subal ND30 by Werner Fiedler © UWW

Subal ND30 by Werner Fiedler © UWW

Subal ND30 by Werner Fiedler © UWW  Winkelsucher

Subal ND30 by Werner Fiedler © UWW  GS SUcher

Subal ND30 by Werner Fiedler © UWW  Focus bzw. Zoomrad - Entkoppelung

Subal ND30 by Werner Fiedler © UWW

by Werner Fiedler © UWW

by Werner Fiedler © UWW

by Werner Fiedler © UWW

by Werner Fiedler © UWW

by Werner Fiedler © UWW

Kurzcharakteristik

- Hochwertiges Unterwassergehäuse
- Maßgeschneidert für die DSLR-Kamara Nikon D300
- Rasch umrüstbar
- Kompatibel mit dem gesamten Subal-Systemzubehör
- Umfangreiches Sortiment an Plan- und Domports
- Drei Sucheroptiken zur Auswahl

Empfehlung

- Für hohe bis professionelle Ansprüche

Als digitale Spiegelreflexkamera des mittleren Preissegments steht die Nikon D300 bereits auf der Schwelle zur Profiklasse. Bei der Bildqualität glänzt das 12 - Megapixel-Modell mit hervorragenden Werten; als Kamera mit dem herkömmlichen Sensorformat (23,6 x 15,8 mm) brilliert sie bei der Auflösung, dem Rauschverhalten und der Bewältigung von Objektkontrasten.

Ihre handliche Größe (im Vergleich zu den Top-Kameras), die üppige Ausstattung (z. B. 51 AF-Sensoren, 3﷓Zoll-Monitor mit Live-View, Sensorreinigung, Magnesiumgehäuse, Spritzwasserschutz) und der moderate Preis (Händler verlangen derzeit für den Body durchschnittlich etwa 1650,– Euro) sind Kriterien, die bei Kaufentscheidungen zählen. Manch anspruchsvoller Unterwasserfotograf hat folglich die D300 längst im Visier und Subal das passende Gehäuse dazu.

Das Produkt

Flüchtig betrachtet, gleichen sich das neue Gehäuse ND30 und das ND20 fürs Vorläufer-Kameramodell D200 wie eineiige Zwillinge. Weshalb auch sollten ohne triftigen Grund probate Konzepte und Lösungen oder das herstellertypische Design geändert werden? Vielmehr spricht dies – zum Vorteil des Kunden – für Kontinuität wie Effizienz bei der Konstruktion und Fertigung, wenn der technische Klon aus seewasserbeständigem Aluminium, säurefestem Edelstahl, zähem Kunststoff und anderen hochwertigen Zutaten nur Detailanpassungen in Maßschneidermanier erfahren hat.
Die Gruppe der Bedienelemente aus Hauptschalter, Funktions- und Belichtungskorrekturtaste wurde wohl aus fertigungstechnischen Gründen marginal überarbeitet. Auf der anderen Seite ist oben ein kleiner Hebel für die separate Blitzbelichtungskorrektur hinzugekommen. Der Drehknopf und die drei Tasten dahinter (Aufnahmebetriebsartenwähler, Bildqualität, Weißabgleich, Empfindlichkeit) sind notgedrungen auch bei diesem Gehäuse auf engem Raum angeordnet – ein nebenan montierter Blitzarm erschwert den Zugriff. Keine Neuheit, aber selbst nach vielen Jahren der Bewährung noch immer eine lobende Erwähnung wert ist der Hebel, mit dem sich das Fokussierrad rasch und leicht aus- oder einkuppeln lässt. Auf der Rückwand hat das Fenster die Maße des 3- Zoll-Monitors angenommen. Wenn es rechts und links davon die verschiedenen Tasten zu drücken gilt, sind auch dicke Handschuhe kein Handicap. Einen wesentlichen Anteil daran hat die Entflechtung der Tastengruppe für den Multifunktionswähler durch kleine, innere Ausleger.
Die Sucheroptik ist fest in der Gehäuserückwand montiert. Da Subal-Kunden mittlerweile zwischen drei verschiedenen Versionen wählen können, sind diese austauschbar. Das Umrüsten mit Dichtheitsgarantie erfolgt durch den Hersteller oder eine autorisierte Werkstatt. Neben dem Standardsucher gibt es den GS180, der das Reflexbild vergrößert zeigt. Der ebenfalls vergrößernde, drehbare 45°-Winkelsucher WS45 komplettiert seit einigen Monaten das Angebot. Seine Optik ist in einem verblüffend kleinen Gehäuse untergebracht, das bei Querformataufnahmen allerdings so weit nach unten auslädt, dass es das Monitorfenster im oberen Drittel überdeckt. Wirkliche Informationsverluste entstehen dadurch nicht, weil der D300-Monitor eine schräge Betrachtung erlaubt.
Abhängig von der jeweiligen Fotoaufgabe, können alle unter Wasser sinnvoll einsetzbaren Objektive verwendet werden. Dafür sorgt das breite Subal-Sortiment an hochwertigen Plan- und Domports, zu denen seit diesem Jahr auch ein großkalibriger 10-Zoll-Dom (insbesondere für Halb-und-halb-Aufnahmen) gehört.

Im Einsatz

Der praktische Gebrauch der Unterwasser-Fotoausrüstung beginnt mit dem Einbau der Kamera. Die exklusiven QuickLock-Verschlüsse überraschen hier zunächst jeden, der erstmals ein Subal-Gehäuse in die Hand nimmt. Zwei gefederte Hebel müssen niedergedrückt und um 90° gedreht werden, um den Deckel zu öffnen oder zu schließen. Beim Verriegeln wird eine Sicherung wirksam, die ein versehentliches Öffnen verhindert.
Die Kamera wird – bequem außerhalb des Gehäuses – mit der Stativschraube auf einer Platte befestigt. Diese besitzt Führungen für zwei Stifte, auf denen sie ins Gehäuse gleitet; ein Riegel hält sie in der Endposition. Der ebenso einfache umgekehrte Vorgang ist nötig, um den Akku oder die Speicherkarte auszutauschen, wobei der Schlitten mit der Kamera verbunden bleiben kann. Große Objektive müssen portseitig montiert werden. Für den generell einfachen frontalen Objektivwechsel ist das Gehäuse mit einem Adapter für den Entriegelungsknopf an der Kamera ausgerüstet.
Das ND30 ist standardmäßig für den elektrischen und mechanischen Anschluss von zwei Blitzgeräten vorbereitet. Am Schuh auf dem Gehäuse oder einer optionalen Schiene kann weiteres Zubehör montiert werden.
Im Wasser besitzt die Fotoausrüstung einen geringen Abtrieb, der von der verwendeten Objektiv-Port-Kombination beeinflusst wird. Zwei anatomisch geformte Griffe geben den nassen Händen sicheren Halt. Eine Schlaufe am rechten Griff unterstützt das einhändige Führen. Um sie nicht als Fessel zu empfinden, sollte – anders als an Land – die linke Hand das Drücken der Funktions- und Belichtungskorrekturtaste übernehmen. Die Daumen gelangen zu den Tasten auf der Rückwand, ohne dass die Hände ihre Griffe verlassen müssen. Die besonders wichtigen Bedienelemente für den Auslöser, das vordere und hintere Einstellrad, die Taste AE-/AF-L (oder alternativ AF-ON) auf der rechten Seite sowie das Fokussier-/Zoom-Rad links sind ganz bequem zu erreichen.

Fazit

Die funktionale Konstruktion und präzise Fertigung des Gehäuses zeugen vom hohen Subal-Knowhow, das Praxisorientierung und Zuverlässigkeit garantiert. Die Kombination aus D300 und ND30 ergeben ein Werkzeug für Unterwasserfotografen, das auch professionellen Ansprüche voll genügt.

Fakten

Subal ND30

Gehäusematerial: Seewasserbeständige Aluminiumlegierung
Oberfläche: Hard Coating und Pulverbeschichtung
Gehäuseverschlüsse: 2 Subal QuickLock
Handgriffe: 2 Kunststoffgriffe, rechts mit Handschlaufe
Sucher: Spiegelreflexsucher, wahlweise mit
- Standard-Sucheroptik,
- GS180 oder
- WS45
Kontrollfenster: 3
Funktionsübertragungen: 29
Zubehöranschlüsse:
- 2 T-Stücke für Blitzarme (optional TLC- oder Ultralight-Schuhe)
- 1 Zubehörschuh oberseitig
- 2 M6-Gewinde im Gehäuseboden (für Zubehörschiene)
Synchronkabelanschlüsse: 2 Blitzbuchsen N5 (optional S6 oder Ikelite)
Abmessungen (B´H´T): 322´183´200 mm
(mit Handgriffen und Sucher WS45, ohne Port)
Gewicht: 3 kg
(mit Handgriffen und Sucher WS45, ohne Port)
Auftrieb: geringer Abtrieb (abhängig vom Port und Zubehör)
Einsatztiefe: max. 70 m

Preise

Gehäuse (komplett, wie beschrieben und abgebildet) + Standardsucher: 3355,– Euro
Aufpreis für Sucher WS45: 990,– Euro
Aufpreis für Sucher GS180: 810,– Euro
Domport + EXR-50 für AF-S Nikkor 12–24/4 G ED: 1023,– Euro + 150,– Euro
Fokus-Planport für AF-S Micro Nikkor 105/2,8 G ED VR: 446,– Euro

Informationen

www.subal.com
Ausführliche Beschreibung der D300 unter
www.nikon.de

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