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Subgear Tauchcomputer XP-H © UWW Aire Eder

Subgear Tauchcomputer XP-H

Subgear Tauchcomputer XP-H  Kratzschutz separat © UWW

Subgear Tauchcomputer XP-H   © UWW

Subgear Tauchcomputer XP-H  Schnellkupplung  © UWW

Subgear Tauchcomputer XP-H  Rückseite © UWW

Subgear Tauchcomputer XP-H  Seitenansicht mit IR-Schnittstelle © UWW

Subgear Tauchcomputer XP-H © UWW Aire Eder

 

Fakten

Subgear XP-H
Dekoberechnung: Adaptiver Algorithmus
Gewebe: 8
Betriebshöhe:
mit Deko-Angaben: Meereshöhe bis ca. 4000 m
ohne Deko-Angaben: über ca. 4000 m autom. Gauge-Modus (unbegrenzt)
Max. angezeigte Tiefe: 120 m
Auflösung von 0,8 m bis 99,9 m Tiefe: 0,1 m, danach 1 m
Tiefenbereich Dekoberechnungen: 0,8 bis 120 m
Maximaler Umgebungsdruck: 13 bar
Höhenmesser: Numerische Anzeige über Wasser
Logbuchspeicher: 15 Stunden
Aufzeichnung Tauchgangdaten: 4 Sekunden - Intervalle
Uhr: Quarzuhr, Zeit, Datum, Tauchzeitanzeige bis 199 Minuten.
Maximaler Tank-Betriebsdruck: 300bar (4350 PSI)
O2-Gehalt: Einstellbar zwischen 21% O2 (Pressluft) und 50% O2.
Datenübertragung: Integrierte IR-Schnittstelle
Betriebstemperatur: -10° bis +50°C
Stromversorgung: CR2450,
Batterie Lebensdauer: 2 bis 3 Jahre oder 200-300 Tauchgänge
Lieferumfang: Mit Windows - Software Dive.Log, Kratzschutz
optional: Schnellkupplung

Preis, uvb: ohne Schnellkupplung € 289,-
mit Schnellkupplung € 359,-

www.subgear.de

Auf den ersten Blick meint man, dass Subgears`s Computer XP-H luftintegriert sei, schließlich mündet der Hochdruckschlauch im Instrument. Tatsächlich kombiniert man hier Tauchcomputer und digitales Finimeter zu einem Gerät, was sonst in einer größeren Konsole zusammengefasst werden würde. Das spart zumindest Platz und Gewicht, ein Argument für typische Tropentaucher, die immer stärker auf den Umfang des Tauchgepäcks achten müssen.

So manche handelsübliche Finimeter haben eine mit dem XP-H vergleichbare Größe, mit der Druckanzeige war es das dann auch schon. Subgear sattelt hier einen Tauchcomputer auf, dessen rechnerische Wiege neben dem Galileo stand, was ihm PDIS - Funktionen (profilabhängige Tiefenstopps) auf den Weg gibt, einstellbaren Sicherheitsstopp ermöglicht und nach Berücksichtigung der in der Anleitung genanten Vorgaben auch 100% Sauerstofftauglichkeit attestiert.

Punkten kann das Instrument dazu etwa mit der integrierten Infrarot – Schnittstelle, über die die Daten auf einen Computer mit IR-Sensor übertragen werden, dort auszuwerten und editierbar mit der mitgelieferten Software Dive.Log für Windows. Viele Laptops und Notebooks haben eine IR-Schnittstelle bereits integriert, was die Anschaffung zusätzlicher Hardware erspart. Die meisten im Wettbewerb stehenden Tauchcomputer benötigen ein zusätzliches Interface, um deren Datenspeicher anzapfen zu können, das kann bis zu 100,- Euro Extrakosten verursachen. Mit Hilfe der Dive.Log Software können Sie sämtliche Einstellungen des Tauchcomputers bequem festlegen, was das Manövrieren mit den zwei Drucktasten am Instrument entbehrlich macht. Zusätzlich fügen Sie auf diesem Weg den einzelnen Tauchgängen eine Reihe eigener Informationen hinzu. Mit verschiedenen Grafiken wird jeder Tauchgang hinsichtlich Zeit, Tiefen, Sättigung, Temperaturverlauf usw. ausgewertet, es bleiben keine Wünsche offen. In Schritten von 4 Sekunden wird das Profil vom XP-H aufgezeichnet, im Speicher des Instruments werden 15 Stunden gespeichert. Wer auf die lückenlose Verfügbarkeit aller Tauchgangdaten Wert legt, nimmt am besten sein Laptop mit in den Urlaub, damit zwischendurch die Tauchgänge gespeichert werden können, 15 Stunden Tauchzeit können schnell zusammen kommen. 

Auch wenn es ein paar Euro mehr kostet, die Schnellkupplung, den Quick Disconnect, sollte man sich leisten, es macht vielfältig Sinn, den Rechner abseits der Tauchgänge bei sich zu haben. Diese Möglichkeit bieten Konsolenmodelle, in denen Finimeter und Computer in einer Halterung zusammengefasst sind, nicht.. Hier bleibt der Rechner in der Regel am Automat, die ganze Atemtechnik trägt zwischen den Tauchgängen wohl kaum jemand mit sich herum. Die Uhrfunktion mit Wecker (Alarmeinstellung) ergänzt die Nutzungsbreite des XP-H über Wasser, ebenso wie der Höhenmesser, der luftdruckabhängig in Metern ablesbare Werte anzeigt. Wo sich andere Geräte nur mit Symbolen outen um bestimmte Bergseelevel zu signalisieren, zeigt der Minirechner von Subgear klare Zahlen, die automatisch in den Tauchgangmodus einfließen. Erst dort erscheinen dann die Bergseesymbole, in 5 Level unterteilt im Display. Auch im ausgeschalteten Zustand misst der Rechner alle 60 Sekunden den Luftdruck, ergeben sich signifikante Veränderungen, schaltet sich das Display für drei Minuten ein. Bis 4000 Höhenmeter ist der XP-H verwendbar. Als Bottomtimer spielt der XP-H bis 120 Meter Tiefe mit, was ihn automatisch für 48 Stunden zur Nutzung als Tauchgangrechner sperrt.  (Die angefallene Entsättigungszeit kann gelöscht, worauf das Gerät für einen Taucher ohne Restsättigung wieder uneingeschränkt nutzbar ist.) Im Tauchmodus rechnet er auch Nitrox bis 50% Sauerstoffanteil und Sauerstoff - Partialdrücken von 1,0 bis 1,6. Bei Einstellung des Nitroxgemisches wird automatisch die Maximaltiefe angezeigt und ein entsprechender Alarm gesetzt.Profilabhängig werden Tiefenstopps verlangt. Der Vermeidung von Mikroblasen wird im Rechenmodell besondere Aufmerksamkeit geschenkt, hierüber informiert die ausführliche Anleitung genauestens. Natürlich lassen sich alle übliche Alarme akustisch unterstützt einstellen und ist das Display auf Knopfdruck hintergrundbeleuchtet. Die LCD - Balkendiagramme auf der rechten Seite der Anzeige werden von farbigen Markierungen, die seitlich im Rahmen des Monitorfensters eingraviert sind, zur schnelleren Interpretation der Daten unterstützt. Allerdings deckt der Kratzschutz des Displays die Farbmarkierungen ziemlich ab. (Wir empfehlen deshalb die Schutzfolie, Art.Nr. 06 202 362, diese kann anstelle des Kratzschutzes verwendet werden. Die Farbmarkierungen sind dann voll sichtbar.)
Interessant für Tauchschulen, die den XP-H im Verleih oder mit unterschiedlichen Nutzen am Tag einsetzen wollen, ist die Möglichkeit, den Entsättigungsspeicher löschen zu können.

Praxis

Die Bedienung über die beiden Drucktasten beherrscht man nach moderatem Studium der Anleitung rasch, alternativ geht es ganz bequem mit Hilfe der Dive.Log Software über die IR-Schnittstelle, angesteuert vom PC oder Laptop.Das Display ist übersichtlich und die Ablesbarkeit der tauchrelevanten Daten, in drei Ebenen, ist einwandfrei. Dekodaten, Sicherheitsstopps und Tankdruckdaten ergaben keine nennenswerten Abweichungen zum Referenzcomputer im Test. Das von einem dicken Gummiprofil geschützte Gehäuse des XP-H zeigt auch nach einigen Tauchgängen keine Spuren von Benutzung. Die Möglichkeit, den Batteriewechsel selbst zu bewerkstelligen, gefällt.

Fazit

Die Fülle der vom XP-H in die gesamte Tauchgangberechnung einfließenden Faktoren entspricht dem Standard moderner Computer, einzigartig ist die Höhenmesserfunktion Lediglich auf die Einbindung des Atemgasdrucks wurde verzichtet. Das digitale Finimeter kann jedoch mit Alarmen belegt werden. Man spart an Größe und Gewicht im Vergleich mit klassischen Konsolen, was den XP-H zu einem besonders flugreisefreundlichen Instrument macht. Als Zielgruppe sind auch Tauchbasen (Verleih) und Tauchschulen auszumachen, da die Entsättigungsdaten gelöscht werden können. 

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