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SUBGEAR XP-AIR © UWW

by UWW  6.10

SUBGEAR XP-AIR © UWW

SUBGEAR XP-AIR - Sender © UWW

SUBGEAR XP-AIR © UWW

SUBGEAR XP-AIR © UWW

SUBGEAR XP-AIR Logbuch © UWW

UBGEAR XP-AIR Logbuch © UWW

UBGEAR XP-AIR Logbuch © UWW

 

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Fakten

Typ: XP-AIR
Vertrieb: SUBGEAR
- Bedienung mit Feuchtkontakten
- laufende Berechnung des Umgebungsdruck / Bergseeabfrage
- Nitrox-kompatibel für einen Sauerstoffanteil von 21-100 % (in 1 %-Abstufungen)
- Hintergrundbeleuchtung
- Programm zur Verminderung von Mikroblasen (auswählbare MB-Levels)
- adaptiver ZH-L8 ADT MB Algorithmus
- Berechnung der tatsächlich verbleibenden Grundzeit
- maximale Tiefe 120 m
- Uhrzeit, 12 und 24 h Modus
- Timer für Sicherheitsstopp
- visueller und akustischer Alarm (abschaltbar)
- Logbuchspeicher für 100 Stunden Tauchprofil
- Speicherintervall 4 Sekunden
- Tauchgangsplaner
- 32 Bit Chip für schnelle Berechnung
- drahtlose Atemgasdaten - Übertragung
- Infrarot-Schnittstelle integriert
- Batterielebensdauer 5 - 7 Jahre
- Software im Lieferumfang
- Preis uvb. € 599,-


www.subgear.com

Viele Taucherinnen und Taucher schielen schon seit Jahren auf die Topmodelle von Computern mit Funkübertragung der Flaschendruckdaten. SUBGEAR heilt den Augenfehler jetzt mit dem überraschend günstig kalkulierten XP-AIR. Für unter 600 Euro bekommt man aber nicht nur den Sender mitgeliefert sondern auch die integrierte Infrarotschnittstelle inklusive kompletter Software zur Konfiguration des Rechners und umfassender Tauchgangverwaltung. Aire Eder hat den XP-AIR im Roten Meer getestet.

Irgendwie kommt der XP-AIR bekannt vor. Und Insider wissen, dass er in der selben Schmiede gefertigt wird, wie die UWATEC - Rechner.  Wer sich einen GALLILEO – Rechner von Scubapro / UWATEC nicht leisten kann, findet am XP-AIR schnell Interesse. Freilich, man hat ein paar Schlüsselfeatures am günstig kalkulierten Modell so weit vereinfacht, dass damit der Preisunterschied im Verkaufsgespräch schlüssig erklärt werden kann. Aber, was in den Anfangszeiten der Tauchcomputertechnik ganz normaler Standard war, ich meine die wiederentdeckten Feuchtkontakte zur Bedienung des Rechners, funktioniert heute noch tadellos und ersetzt aufwändiger konstruierte Tasten und Drücker.
Also, da sind sie wieder, die Feuchtkontakte, davon hat der XP-AIR deren 4. Mit angefeuchteten Fingern berührt man die untere Kontaktfläche und eine der drei über dem Display liegenden. So wird der Rechner aus dem Schlaf gerissen und durch die Menüebenen, das Logbuch und den Tauchgangplaner manövriert. Um der Ehre genüge zu leisten, der XP-AIR schläft nie, denn er fragt kontinuierlich die überirdischen Luftdruckdaten ab, um festzustellen, ob seine Herrin, sein Meister sich auf den Weg zu einem Bergseetauchgang gemacht hat.
Um sich mit dem XP-AIR vertraut zu machen, muss die mitgelieferte Software installiert werden. Darauf finden Sie die Anleitung im PDF – Format, die Rahmensoftware Dive.Log zur Darstellung der Tauchgänge und Festlegung persönlicher Einstellungen des Computers sowie einige Hilfsprogramme.
Neu gekauft und auf dem Maledivenflug die Anleitung studiert ist also nicht, dazu muss vorher der eigene Drucker bemüht werden, um etwas auf Papier in der Hand zu haben.
Nehmen Sie Ihr Laptop ohnehin mit in den Urlaub, dann können Sie den nächsten Absatz fast überspringen.
Der XP-AIR ist für eine Reihe persönlicher Anpassungen offen, die allerdings nur über die Software am Computer / Laptop und bestehender Infrarotverbindung vorgenommen werden können. Es erwartet Sie ein großes Paket an Einstellungsmöglichkeiten, die viele Parameter rund um Ihre Tauchgänge betreffen. Sie können natürlich die Werkseinstellungen zunächst beibehalten, damit ist man zweifellos auf der sicheren Seite. Sollen jedoch Warnungen – akustisch wie optisch - anders gesetzt, die Grundlagen für Nitrox – Berechnungen geändert oder die Prävention von Mikroblasen bearbeitet werden, dann geht das ausschließlich via PC / Laptop.
Was auf den ersten Blick vielleicht als umständlich angesehen werden kann, entpuppt sich aber nach Verbindung des XP-AIR mit dem externen Rechner als höchst komfortabel. Man ist nun bereit, Anpassungen vorzunehmen, die man bei anderen Tauchcomputern mit 7x drücken der linken Taste und 12x drücken der rechten entnervt zu den Akten legte. Dazu finden Sie viele weitere Rubriken, Ihre Tauchgänge und deren Verlauf zu personalisieren, Bilder und Kontaktdaten von Buddies hinzuzufügen, Fotos auf die Sekunde genau in einem Tauchgangprofil zu verankern. Vor so viel nützlichem Beiwerk könnte man fast die klassische Logbuchfunktion vergessen, die natürlich im Mittelpunkt der Software steht. Die grafische Darstellung jedes gespeicherten Tauchgangs wird ergänzt durch weitere Fenster, die das Tauchcomputer – Display, die Sättigungsstufen und besondere Belastungen in jeder geloggten Phase anzeigen.    
Nur – Ihr PC / Laptop muss eine Infrarot – Schnittstelle haben, damit Sie mit dem XP-AIR kommunizieren können. Fehlt dieses Feature, so gibt es einen USB – Infrarotadapter von UWATEC oder alternative Produkte unterschiedlicher Hardware – Hersteller.
Soviel erst einmal zum mittlerweile zweiten Gesicht eines Tauchcomputers. Wenden wir uns nun aber dem XP-AIR selbst zu, der als bester Freund am Handgelenk die Tauchgänge begleitet und berechnet.
Dass das gute Stück nie schläft, wurde schon erwähnt. Vor dem Stromverbrauch müssen Sie sich nicht fürchten. Die integrierte Technik würde jedem Energiekonzern die Zornesröte ins Gesicht steigen lassen. Die auf Jahre prognostizierte Einsatzbereitschaft dürfen sie ernst nehmen. Einen fälligen Batteriewechsel geben Sie am besten beim autorisierten Händler in Auftrag oder bei SUBGEAR direkt. Es wird nur die neue Batterie mit einer kleinen Servicepauschale berechnet, die neue Kalibrierung des Geräts geht auf Kosten des Hauses.
Mittelpunkt einer Tauchcomputer – Freundschaft ist das Display. Es muss so weitläufig sein, dass die ehrgeizige Fülle an Anzeigen, Zahlen und Icons locker Platz findet und Kernanzeigen so groß generiert werden, dass sie auch lesebrillenpflichtigen Taucher zweifelsfrei informieren.
Ja, das Display des XP-AIR ist für diese Preisklasse generös konzipiert. Das eine oder andere wünschte man sich stärker hervorgehoben, doch am Gesamtlayout des Displays möchten wir nicht mäkeln.
Die Anzeige kann auch mit einer Hintergrundbeleuchtung nachttauglich gemacht werden. Um diese zu aktivieren, muss man auf einen nicht wirklich präzise bestimmten Punkt zwischen dem rechten und mittleren, oberen Feuchtkontakt Druck ausüben. Dann geht das Licht an. Wir haben das am Testcomputer lange und ausführlich durchprobiert, die Trefferquote war nicht hoch. Nach Rücksprache mit SUBGEAR könnte eine optische Markierung am Computergehäuse Abhilfe schaffen.
Sehr gefällt der aus der Praxis geborene abklappbare Displayschutz. Unter Wasser werden Schrammen am Kratzschutz fast unsichtbar, zum Ablesen der Logbuchdaten oder  der Flugverbots- und Restsättigungszeiten, schaut man auf das unberührte Anzeigenfenster direkt.
Den XP-AIR befestigt man am Arm mit einem breiten, leicht flexiblen Band, das am Verschluss fest eingefädelt ist. Das ist auf der einen Seite praktisch, auf der anderen Seite kann der Computer bei Anzügen, die eine Schlaufe zur Instrumentensicherung anbieten, dort nicht eingefädelt werden.
Optisch ist der Druckluftsender ein alter Bekannter. Hier hat sich in  - warum auch – über 20 Jahren nichts verändert. Er wird in einen Hochdruckabgang der 1. Stufe eingeschraubt. Je nachdem, wie nah die Abgänge liegen, kann der Sender problemlos platziert werden (siehe unser Test SUBGEAR Atemregler CAYMAN) oder es wäre ein Verlängerungsadapter erforderlich. Die beste Verbindung zwischen Sender und Computer wird erzielt, schließt man den Sender an der ersten Stufe auf der gleichen Seite an, an der er am Arm getragen wird.
Bei der ersten Inbetriebnahme müssen Computer und Sender gepaart werden. Das geht schnell und ist wirklich einfach. Dazu bringt man den Regler mit Sender an die Atemgasflasche an, gibt Druck auf die erste Stufe und hält den XP-AIR direkt an den Sender. Nach ein paar Sekunden haben sich beide gefunden und arbeiten zusammen. Möchte man die Paarung wieder aufheben, geht das ausschließlich über die Software auf dem PC.

Praxis

Auch wenn klassische Drucktasten fehlen, die Feuchtkontakte funktionieren gut.
Die Programmierung von Nitrox – Atemgasen ist wirklich leicht, nach einem absolvierten Tauchgang fällt die Nitroxvorgabe nicht aus dem Speicher. Das haben andere Computer so gelöst, wobei aus der praktischen Erfahrung gesagt werden muss, dass Sporttaucher hier geradlinig verfahren und nicht mit Atemgasmischungen jonglieren.
Das Display lässt sich auch im Tauchmodus gut ablesen. Genial ist der abklappbare Kratzschutz, denn hier haben schon viele Anzeigefenster anderer Produkte Federn gelassen.
Alle tauchgangrelevanten Daten sind im Blick.
Die Verbindung mit einem stationären Computer funktioniert rasch, man muss aber erst einmal aufgrund einer etwas zurückhaltenden Stepp for Stepp Beschreibung in der Anleitung verschiedene Szenarien durchprobieren. Im Logbuchmodus wird die IR-Verbindung generell aufgebaut.
Die Logbuchdaten der einzelnen Tauchgänge sind umfangreich und vielfältig auswert- und darstellbar. Es wird sogar aufgrund automatischer Messung der Nitroxanteil einer Flaschenfüllung angezeigt.

Fazit

Für kleinere Geldbeutel haben sich neue Welten aufgetan, ohne wirklich Verzicht üben zu müssen. Der XP-AIR ist eine ideale Kaufempfehlung für Sporttaucher,  deren Luft-und Nitroxtauchgänge von einem modernen Instrument begleitet werden soll, dessen Atemgasdaten via Sender übertragen werden. Für Techtaucher interessant ist die stufenlose Voreinstellung eines Sauerstoffanteils bis 100% und einem  Sauerstoff- Partialdruck von maximal 1,95. Das Preis – Leistungsverhältnis ist außergewöhnlich gut.
 

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