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Fakten

Typ: Silverline MX6 pro 50
Hersteller: Treble-Light
Abmessungen: Ø 59mm x 210mm
Gewicht: ü.W. 1200 g u.W. 600 g
Prüfdruck: 32 bar
Scheibe: Hartglas
Leuchtmittel: Halogen 50 W / 12 V HLX
Akku: 12 V / 4,5 Ah NiMH
Technik: 3-fach Stufenschalter (Helligkeit justierbar), Tiefentladeschutz
Gehäuse: Aluminium
Ladegerät: Automatiklader 110 - 240V, Abschaltung Delta U und Sicherheitstimer, Ladezeit 6 Std.
Farbe: silber
Brenndauer (werkseitig vorgewählt): Stufe 1 = 110 Min. * Stufe 2 = 80 Min. * Stufe 3 = 58 Min.
Preis: € 349,-
www.treble-light.com 
www.lichtmeer-tauchlampen.de         

Nun, es gibt doch einige Lampen auf dem Markt, die mit 12 V einen 50 Watt Halogenbrenner in Szene setzen. Doch nicht unbedingt viele dürfen sich dabei auch reisefreundlich nennen. Die Treble-Light Silverline MX6 pro 50 hat das Zeug zum guten Kumpel im Handgepäck zu werden.

Reisefreundlich heißt aus unserer Sicht, dass eine Taucherhandlampe trotz reduzierter Baumaße nicht auch die Lichtqualität herabschraubt. Denn, wieso soll man an irgendeinem Reiseziel, das man mit dem Flugzeug erreichte, auf eine funktionelle Leuchte verzichten, die auch unter schwierigen Bedingungen im Süßwasser ihren Mann steht? Dieser Minimalismus ginge uns zu weit, weshalb die MX6 pro 50 ihre redaktionelle Feuertaufe auch in einem eiskalten Bergsee bekam.
Doch bevor wir so weit sind, ein Blick auf die Einzelheiten, die dieses jüngste Kind von Rüdiger Clausen aus Bielefeld charakterisieren.
Treu der Silverline – Linie ist das Lampenrohr silbern eloxiert, zwei Folien beschriften die Lampe mit dem Treble-Light Firmennamen. Funktionell und in der Formgebung tausendfach erprobt ist der Bügelgriff, dessen Materialstärke und abgerundete Kanten das Handling mit und ohne Handschuhe gleichermaßen gut gestaltet. Die Bohrung im Griff für ein Sicherungstool ist wie immer bei Treble-Light so gewählt, dass die Leuchte im Winkel von 45° nach unten hängt, vorteilhaft, braucht man beim Nachttauchgang man mal beide Hände, das Blickfeld vor dem Taucher würde dennoch beleuchtet werden. Fast so groß wie die Lampe im Durchmesser ist der griffige Schaltring mit 4 Raststufen, damit kann die Leuchte in drei Helligkeitsstufen geschaltet werden.       
Wenn bei der Silverline auch auf alle Infodioden verzichtet wird, einen Luxus gönnt uns die Leuchte dennoch: Die Helligkeit der Dimmstufen kann vom User selbst eingestellt werden. Dafür hat Rüdiger Clausen eine kleine Taste auf der Platine des Lampensockels angebracht. Einfach in der jeweiligen Schaltstufe so lange die Taste drücken, bis die Elektronik die gewünschte Helligkeit angesteuert hat. Lässt man die Taste los, ist nun dieser Wert der entsprechenden Schaltstufe zugeordnet.
Und weil die Lampe nun schon mal offen ist, im Winkel von 90° zur Abstimmtaste ist der Ladeanschluss für die MX6 pro 50 montiert. Also erfolgt die Ladung im belüfteten Zustand. Mit dem mitgelieferten Standardlader ist der 12V, 4,5 Ah Akku in 6 Stunden regeneriert. Der Lader kann dank automatischer Umschaltung weltweit betrieben werden.
Wie immer dichtet Treble-Light das verschraubte Lampenrohr mit zwei radialen O-Ringen. Die schlanke Bauweise wird durch eine moderne Akkutechnologie ermöglicht, die erlaubt, in kleinere Zellen immer höhere Leistung zu packen. Die Entwicklung der NiMH .- Zellen ist auch angesichts der Lithium – Ionen – Technik noch lange nicht zum Stillstand gekommen, hier wird man in Zukunft sicher noch mehr an „Miniaturisierung“ erwarten dürfen. Das bedeutet nicht, dass die Zellen kleiner würden, deren Dimensionen sind standardisiert. Aber man kaan in kleineren Zellen immer mehr Power speichern, was die MX6 nutzt.
Der reduzierte Durchmesser des Lampenrohrs hat natürlich auch Einfluss auf die Dimension des Reflektors. So macht es auch nur wenig Sinn diese Leuchte mit einem Flood – Reflektor auszustatten, mit einem ordentlichen Spot bestückt leuchtet die kleine Silverline wie eine große.

Praxis

Aus den 1200 g Gewicht über Wasser werden beim Tauchgang leichte 600 g, ein unauffälliges leuchtmittel, was das Handlich betrifft. Erfreulicherweise kann die Schraube der Einschaltsperre auch mit dicken Handschuhen gelöst werden, denn oft genug vergisst man dieses kleine Detail vor dem Tauchgang. Die Bedienung des Drehschalters ist wie gewohnt einwandfrei. Erstaunlich ist die wirkungsvolle Lichtabgabe. Im Zusammenspiel mit dem gelungenen Spotreflektor powern 50 Watt kraftvoll in die Unterwasserlandschaft. Bei einer Leuchtzeit von 54 Minuten bei Volllast kann man es sich bei durchschnittlichen Tauchgängen durchaus erlauben, die „volle Hütte“ leuchten zu lassen.
Werkseitig voreingestellt bieten die zwei Dimmstufen eine Brenndauer von 80 bzw. 110 Minuten bis der Tiefentladeschutz mit Blinken auf sich aufmerksam macht.

Fazit

Nur im Handgepäck verhält sich die Silverline MX6 pro 50 unauffällig, beim Tauchgang wächst sie über ihre Dimensionen weit hinaus. Zu schade, ihr nur die tropischen Meere zu zeigen, in den heimischen Seen fühlt sie sich auch zu hause.

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