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Überspannung einmal anders realisiert Rüdiger Clausen in der Trebvle-Light MX 7 aus der Silverline – Familie. Aus einem 12 V Akku
wird ein 6 V Halogenbrenner versorgt, was aber nicht in überproportionale Helligkeit sondern in die beachtliche Leuchtzeit der Lampe umgesetzt wird. UnterWasserWelt
nahm sie mit in winterkalte Seen.
Mit 8 Kindern ist die Silverline – Familie im Hause Treble-Light äußerst produktiv. Halogen, LED und Daylight,
alle Lichtqualitäten und Leuchtzeiten sind zu haben, im Unterschied zur Blackline – Serie, verzichtet man aber auf Infodioden, die den Ladezustand bzw.
Energievorrat der Leuchte anzeigen, was sie preislich günstiger kalkulieren lässt. Vor der Entwicklung neuer Lampenprodukte werden immer wieder die
unterschiedlichsten Kundenwünsche analysiert und mit der am Markt verfügbaren besten Akkutechnik ausgestattet. Da in den letzten Jahren die Leistung der Zellen bei
gleicher Baugröße deutlich gesteigert werden konnte, wurde es möglich Unterwasserleuchten zu konzipieren, die kleiner, leichter aber dennoch leistungsstärker sind. Für
die Zielgruppe von Tauchern, die eine wirkungsvolle Lampe mit langer Leuchtzeit in kleinstmöglicher Baugröße wünschen, wurde die MX 7 auf den Markt gebracht. Der
technische Clou dahinter ist die Versorgung eines 6 V Halogenbrenners mit einem 12 V Akku. Das macht den Silberpfeil zum Dauerbrenner, der gedimmt 100 Minuten und mit
voller Power einen 35 W Brenner für 55 Minuten strahlen lässt. Auf den Betrieb des Brenners mit Überspannung wird verzichtet, was sich auf die Lebensdauer und den
Umfang der notwendigen Lampenelektronik positiv auswirkt.
Natürlich ist die Silverline MX 7 nahtlos in die klassische Linie dieser Serie eingebunden. Aus
seewasserfestem Alu gefertigt, silbern eloxiert, mit bewährtem Bügelhandgriff, federgerasteter Drehschalter mit Magnetübertragung (2-stufig) und Feststellschraube zur
Transportsicherung, so gleicht sie ihren Brüdern. Auch die doppelte O-Ring Abdichtung zwischen Bodengruppe und abschraubbarem Lampenrohr ist typisch. Der Reflektor ist
wechselbar, dafür kann man das Frontglas vom Lampenrohr abdrehen. Der kraftvolle NiMH – Akku mit 12 V/3 Ah beherrscht das Innenleben. Neben dem Lampensockel ist
der Ladeanschluss positioniert, der für den Dialog mit dem Ladegerät über 5 Pole verfügt. Etwa 4 Stunden müssen für die Ladung eines leeren Akkus angesetzt werden.
Natürlich wird der Akku elektronisch vor Tiefentladung und Überhitzung geschützt. Neben der 2-stufigen Dimmung kann auf ein SOS – Blinksignal geschaltet
werden.
Praxis
Das Sicherungstool von Treble-Light, das in der entsprechenden Bohrung im Bügelgriff der MX 7 fixiert ist, befestigt die
Leuchte am Jacket. Wir tauchen bei 4°C Wassertemperatur ab. Dicke Trockenhandschuhe sind kein Problem beim Handling der Lampe, der Schalter lässt sich einwandfrei
bedienen. Die 35 W, gebündelt vom Spotreflektor strahlen kräftig und sind auch bei vom Tageslicht erreichten Tiefen deutlich wirksam. In der Dämmerungszone und weiter
entlang der in die Tiefe führenden Steilwand, unter Bedingungen eines Nachttauchgangs, gibt es im Vergleich zu einer klassischen 12V – Leuchte mit entsprechendem
Brenner auf 12 - Basis Brenner keine bemerkenswerten Unterschiede - außer in der Betriebszeit. Starke Abkühlung setzt den NiMH – Akkus zu, so dass sich die
Reserven langer Leuchtzeit bei der MX 7 positiv bemerkbar machen und der ganze Tauchgang mit Licht durchgeführt werden kann.
Fazit
Der Trick ist
gelungen, die MX 7 ist ein Dauerbrenner mit erstaunlich kleinen Dimensionen. Für die Gestaltung der meisten Tauchgänge ist die maximale Bestückung mit einem 35 W
Brenner ausreichend, unterstützt vom Spotreflektor. Reisefreundlich und mit 650 g Abtrieb ist sie auch im Einsatz ein unaufdringlicher Begleiter.
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