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© UWW / Herbert Frei

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Technische Besonderheiten

Ihren semiprofessionellen Anspruch unterstreicht die K10D auch mit sehenswerten Features wie dem Austausch von Mattscheiben, etwa mit Gitterlinien zur besseren Beurteilung des Goldenen Schnitts. Allerdings wäre zumindest in diesem Fall das Einblenden von Gitterlinien wie es die Nikon D200 bietet, erheblich bequemer. Hinsichtlich narrensicherer Aufnahmen hat Pentax mit der K10D wiederum ein Türchen aufgestoßen. Neben einer erweiterten Programmautomatik mit Shiftmöglichkeit für Zeit und Blende verfügt die Kamera über einen Sv-Programm Modus. Man stellt eine beliebige ISO Empfindlichkeit ein und die K10D passt dann automatisch Zeit und Blende an.
Zusammen mit der Möglichkeit Reihenbelichtungen mit unterschiedlichem Weißabgleich, abweichendem Kontrast, differenzierter Schärfe und unterschiedlicher Farbsättigung zu gestalten, erweitert sich der nutzbare Anwendungsbereich. Die direkte Konkurrenz von Canon und Nikon sieht angesichts dieser geballten Offensive ziemlich alt aus. Ein weiteres Bonbon ist die TAv-Automatik. Sie wählen ein beliebiges Zeit-Blenden Paar vor und die ISO-Empfindlichkeit stellt sich dann automatisch auf die jeweilige Belichtungssituation ein. Natürlich ist auch Pentax bezüglich der Modus-Möglichkeiten etwas über das Ziel hinausgeschossen, denn die Einstellmöglichkeiten sind extrem variabel und deshalb im täglichen Gebrauch mangels Übersicht nicht immer voll nutzbar. In den Tiefen der Untermenüs stecken Funktionsmöglichkeiten, über die man sich nur den Kopf zerbricht, wenn man sie suchen muss. So ermöglicht die konfigurierbare ISO-Empfindlichkeit dem Fotografen festzulegen, ab welchem Zeit-Blendenbereich eine Anhebung erfolgen soll. Keine schlechte Sache bei der Wrackfotografie.
Als eine der wenigen D-SLR`s unterstützt Pentax mit der K10D neben dem hauseigenen RAW-Konverter (PEF) auch das Adobe-Format PNG. Dieses lässt sich problemlos mit Photoshop öffnen und bearbeiten. Interessanterweise sind die DNG-Dateien spürbar größer als die PEF-Dateien. RAW-Daten können zudem parallel mit JPEG gespeichert werden. Gut für Wettbewerbsfotografen aber ein Alptraum für Veranstalter und Juroren. RAW-Dateien können in der K10D elektronisch „entwickelt“ und unter Berücksichtigung von Auflösung, Weißabgleich, Kompression, ISO-Empfindlichkeit, Farbintensität, Sättigung, Schärfe und Kontrast in JPEGS umgewandelt werden. Und diese JPEG`s lassen sich wiederum variantenreich und individuell mit diversen Digitalfiltern belegen und sogar mit einer Helligkeitskorrektur beaufschlagen. Live-Fotowettbewerbe erhalten deshalb mit der Pentax K10D eine ganz besondere Note - etwa vergleichbar mit einem Marathonlauf, bei dem man nicht mehr kontrollieren kann, ob nicht irgendwelche Teilnehmer mit dem Auto gefahren sind. Was Überwasserfotografen eher beeindruckt oder zur Kritik verleitet, ist für tauchende Pentax-Freaks seit eh und je von untergeordneter Bedeutung. Die kürzeste Belichtungszeit beträgt bescheidene 1/4000s, die schnellste Synchronzeit 1/180s. Die Mitbewerber ziehen hier etwas davon. Auch die Serienbildgeschwindigkeit sollte kein Kaufkriterium sein. 3B/s sind für die Fischfotografie mehr als ausreichend.
Anlass zur Kritik könnte man aber bei der Nettodateigröße anbringen. Auch mit einem sehr hochwertigen Zoomobjektiv kommt man bei voller Pixelzahl kaum über 9 MB. Mit einer exzellenten Festbrennweite auf knapp 12 MB. Eine Nikon D200 schafft im Vergleich dazu fast 18 MB. Relevant ist das aber nur beim Verkauf der Bilder an Agenturen. Wer seine Aufnahmen am PC betrachtet oder sie an Magazine verscherbeln möchte, liegt damit immer noch gut im Rennen.
Größe zeigt Pentax bei der wichtigen Eingangsdynamik, die satte 9 Blenden beträgt. Das Kontrastverhalten ist deshalb vorbildlich. Ebenso gefallen kann die Ausgangsdynamik. Die K10D liefert farbsatte und kontrastreiche Bilder mit weißen und dunklen Stellen samt brillanter Durchzeichnung.
Echte Pionierarbeit hat Pentax beim Rauschverhalten geleistet. Bei ISO 100/21° sind so gut wie keine Störungen zu sehen. In diesem Empfindlichkeitsbereich übertrifft die K10D sogar die Nikon D200. Auch bei ISO 200/24° kann man ein sichtbares Rauschen kaum feststellen. Erst bei ISO 400/27° zieht Nikons D200 vorbei. Die neue D300 sowieso.

Objektive

1975 kreierte Pentax das berühmte K-Bajonett. Prinzipiell können alle damit ausgestatteten Objektive an die modernen D-SLR`s von Pentax montiert werden…allerdings nicht mit allen Funktionsübertragungen. Deshalb ist es nicht sinnvoll mit alten Pentax-Objektiven und einer K10D abzutauchen. Es wäre etwa so, als wolle man die Uraltreifen eines Käfers aus den 50er Jahren an einem modernen GTI weiter verwenden.
An eine K10D gehören ausschließlich digital optimierte Wechselobjektive. Das ist man schon dem 10 Megapixel-Sensor schuldig, der sich mit historisch sicherlich wertvollen Pentaxobjektiven etwas vergewaltigt vorkommen muss. Zu den notwendigen Brennweiten gehören zweifelsohne das 50 mm und das 100 mm Makro. Die sowohl an Analog- und Digitalkameras gleichermaßen gut zu verwendeten Makrolinsen entsprechen durch den Crop-Faktor von 1,5 bildwinkelseitig einem 75 mm und einem 150 mm Objektiv. Die Abbildungsleistungen sind sehr gut. Pentax vereint hier traditionelle Werte, denn schon immer waren die hauseigenen Makroobjektive eine kleine Sünde wert.
Das Superweitwinkelobjektiv 14 mm ist ein digital modifiziertes Kleinbildobjektiv, das an der K10D den Bildwinkel eines 21 mm Kleinbildobjektives mit 90° besitzt. Immerhin kann man es aufgrund seiner extremen Naheinstellung von 17 cm auch hinter kleinen Domegläsern einsetzen. Eins der interessantesten Objektive ist das 10-17 mm Fisheyezoom. In Ermangelung eins echten Fisheyes mit Festbrennweite entwarf Pentax ein Zoom mit Bildwinkeln zwischen 100° und 180°. Leider wird diese Innovation nur von wenigen UW-Fotografen gewürdigt. Doch mit dieser Optik steckt man die Konkurrenz voll in den Sack, weil man extrem flexibel fotografieren kann. Zumal sich das Fisheyezoom bis 14 cm nah einstellen lässt, es also wenig bis keine Domeglasprobleme geben wird, solange eine angenäherte Kugelform vorgegeben ist.
Sehr empfehlenswert sind das durchgängig lichtstarke 1:4/16-45 mm Zoom respektive 16-50 mm in der neuen Ultraschallfassung. Die Naheinstellung und der Zoombereich gestatten Abbildungsmaßstäbe bis 1:2,33. Damit fotografiert man sehr vielseitig und sogar mit guten Ergebnissen auch durch Planglas. Man könnte sich angesichts des tollen 16-45 mm Zooms beim Kauf der Pentax K10D das 18-45 mm Standardzoom sparen, aber das ist firmenseitig nicht vorgesehen. Denn Pentax verkauft den Body allein immer teurer als das Set mit Zoom. Das verstehe wer will, ist aber marketingmäßig wohl so in Ordnung.
Für besondere Fälle und Makrofreaks mit hohen optischen Ansprüchen produziert Carl Zeiss zwei hochwertige Objektive mit KA-Anschluss und durchgehend hoher Lichtstärke, aber ohne AF-Antrieb. Das 1:2,0/50 mm Planar T* (ca. 1.050 Euro) und das 1:2,0/100 Planar T* (ca. 1.600 Euro) sind Spezialobjektive für Makrofotografen, die gern manuell einstellen. Durch die hohe Lichtstärke erhält der Anwender ein helles Sucherbild, das ihm die Arbeit im extremen Nahbereich erleichtert. Diese Zeiss-Objektive mit Bildkreis für das Kleinbildformat lassen vermuten, dass Pentax über kurz oder lang in die Produktion einer Vollformatsensor-Kamera einsteigen könnte.

Blitzen mit den K10D

Blitzbelichtungen sind mit der K10D sowohl im TTL-Betrieb als auch manuell möglich. Pentax liefert zwei Systemblitzgeräte (AF-360 und AF-540), wobei man sinnvoll zum stärkeren AF-540 greifen sollte. Hier steht bei der Zoomreflektorstellung 80 mm eine Leitzahl von 54 zur Verfügung, die sich bei der 50 mm Position auf LZ 45 reduziert. UK-GERMANY baut diesen Systemblitz auf Wunsch in ein Blitzrohr ein.
Das Blitzsystem von Pentax kann etwas, was man anderswo meistens vergeblich sucht. Mittels spezieller Blitzschuh- und Blitzfußadapter ist es möglich, zwei Pentax-Systemblitzgeräte im Tandembetrieb und mit TTL-Blitzbelichtung verwenden. Die Ausbaustufen können sogar bis auf vier Systemblitzgeräte ausgeweitet werden. Das wäre für UW-Zwecke aber gar nicht erforderlich. Zwei Stück reichen aus. Voraussetzung ist aber, dass UK-GERMANY diese Option anbietet. Blitzbelichtungskorrekturen sind direkt an den Systemblitzgeräten möglich. Erforderlich ist dazu aber ein direkter Eingriff am Blitzrohr oder einem speziellen Systemblitzgehäuse. Wenn zwei Systemblitzgeräte im Tandembetrieb arbeiten, kann man über eine Contrast-Control-Funktion einen Blitz mit 80% und den anderen mit 20% der Gesamtlichtmenge betreiben.
Oder Sie belichten manuell mit einem oder zwei Amphibienblitzgeräten, was nicht einmal die schlechteste Lösung ist, vor allem aber preiswert, weil man seine alten Blitzgeräte weiter verwenden kann. Die meisten der Beispielbilder haben wir manuell mit einem Amphibienblitz  gemacht. Dies ist eine Alternative, auch wenn im Makrobereich eine TTL-Blitzautomatik manchmal hilfreicher und schneller gewesen wäre. Jedoch, es gibt keine TTL-Adapter, die Blitzgeräte anderer Hersteller an der Pentax synchronisieren, lt. Uwe Kiehl seien die Stückzahlen zu gering, weshalb ein Angebot fehlt.

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