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© UWW / Herbert Frei

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Picture-Style Funktionen

Immer mehr Individualismus, immer speziellere Vorgaben, immer kompliziertere und verwirrendere Einstellungen und immer weniger Fotografen verstehen sie noch. Die EOS 5D schlägt in dieser Hinsicht alles, was je im Kamerabau produziert worden ist. Mehr als 48.000 individuelle Kameraabstimmungen sind möglich. Absolut nutzen kann das keiner mehr. Man müsste, um jede Funktion wenigstens einmal testen zu können, 48.000 Mal abdrücken. Ist das nun Fortschritt oder Irrsinn? Und was bringt es letztendlich für die Bilder?
Werkseitig ist als Grundeinstellung der „Standard-Style“ eingestellt. Dieser hebt die Schärfe um drei Stufen an und sorgt auch ohne Nachbearbeitung für kontrastreiche und brillante Bilder im JPEG-Format. Für die Nah- und Makrofotografie ist das ideal. Im Weitwinkel- und Fisheyebereich kann man „Landschaft“ vorwählen. Dann kommen insbesonders Blau- und Grüntöne farblich gesättigter. Auch die Schärfe wird noch etwas stärker angehoben.
„Portrait“ steht für ausgewogenen Hauttöne, aber zurückhaltende Schärfe. Bei Model- und Aktaufnahmen im Schwimmbad oder Freiwasser kann das etwas bringen. Ebenso bei der Kinder- bzw. Babyfotografie im Pool.   
„Neutral“ sollte nur wählen, wer aufwändig nachbearbeiten möchte. Hier erfolgt keine Nachschärfung und auch kein Anheben der Farben. Einstellung „Natürlich“ steht für die exakte fotometrische Wiedergabe, was eher für die Reprofotografie als für knackige UW - Aufnahmen in Frage kommt.
Interessant ist, dass die Picture-Style Funktionen nachträglich auch im RAW - Format genutzt werden können, wenn man die mitgelieferte Canon-Software „Digital Photo Professional“ installiert. Das soll sogar rückwirkend mit den RAW - Konvertern bis zur EOS 30 D aus dem Jahre 2000 funktionieren. Neben den üblichen Picture-Style Funktionen kann man mit der  Schwarz/Weiß Funktion virtuelle Farbfilter und Monochromeffekte wie Sepia aktivieren.
Welchen Sinn machen nun die Picture-Style Funktionen wirklich? Zukünftig werden alle Canon Spiegelreflexkameras damit ausgestattet. Wer unterschiedliche Bodys verwendet, erhält in den 6 definierten Presets immer Bilder mit derselben Farb- und Schärfecharakteristik. Gravierende Unterschiede in den Bildstilen, wie sie in der Vergangenheit wegen unterschiedlicher Basiseinstellungen der Kameras häufig vorkamen, sind jetzt passe. Wenn beispielsweise Picture-Style „Standard“ oder „Landschaft“ eingestellt ist, spielt das Kameramodell der EOS D-SLR Reihe keine Rolle mehr. Die Bildcharakteristik ist immer dieselbe. Grundsätzlich ist Picture-Style ein Gewinn für Leute, die mit JPEG fotografieren und wenig oder gar nicht nachbearbeiten wollen.

Profiliga

Ohne wenn und aber gehört die EOD 5D ins Semiprofilager. Manche Kameraexperten stellen sie auch als absolute Profikamera auf den Sockel. Nicht ausschließlich wegen des Vollformatsensors, sondern auch wegen der üppigen Ausstattung und der zeitgemäßen Kameratechnik. Insbesondere das Magnesiumgehäuse ist so stabil, dass es auch einen ruppigen Umgang verträgt. Leider ist es nicht spritzwassergeschützt wie bei Canons Profiboliden EOS -1 Ds Mark II. Korrosionsschäden im Inneren werden deshalb teuer, sofern das UW - Gehäuse undicht werden sollte und Süß- oder Salzwasser eindringen sollte, …wenn auch nur tröpfchenweise. Mit dem AF kann man zufrieden sein. Er ist jetzt so schnell wie man das von alten analogen Kameras bereits kannte.
Vorbei sind die Zeiten, als man im Makrobereich nur mit niederen ISO-Zahlen arbeiten musste, um eine vernünftige Bildqualität zu bekommen. ISO 400/27° ist selbst beim Abbildungsmaßstab 1:1 kein Frevel mehr. In dieser Hinsicht übertrifft die 5D alle uns bekannten Diafilme. Bei der EOS 5D tritt der unwahrscheinliche Fall ein, dass die Bilder bei ISO 100/21° und ISO 400/27° eine nahezu identische Bildqualität aufweisen. UW - Landschaftsaufnahmen und Wrackbilder sind sogar mit ISO 800/30° in adäquater Qualität machbar. Hier zeigt sich der digitale Fortschritt kompromisslos und lässt analog etwas alt aussehen.
Der AF ist relativ schnell, aber nicht schneller als bei der kleineren Schwester EOS 30 D. Der standardmäßig 9-Feld Autofokus wird im “AI-Servo-Modus“ zusätzlich von 6 unsichtbaren AF-Feldern umrahmt, die bei einer Motivbewegung die Schärfeverfolgung einleiten. Flinke Fische kann man damit sehr gut erfassen. Für Weitwinkelaufnahmen ist dieser Modus aber nur bedingt zu empfehlen, weil sich die Schärfe auch bei der Eigenbewegung des Fotografen (Strömung, Wellengang etc.) verselbständigt und deshalb im Vordergrund unscharfe Bildteile verursachen kann. Hier sollte man dann besser „One-Shot“ vorwählen, denn in diesem Modus kann man auch die Schärfe am Auslöser speichern und ein Bild gestalten. Schade, dass es bei Canon keinen separaten AF-Look Knopf wie bei Nikon gibt, mit dem man die Bildschärfe beliebig und unabhängig vom AF-Modus speichern kann.
Mit 12,8 Megapixel liegt die EOS 5D weit oberhalb der von Amateurfotografen üblicherweise genutzten Auflösung. Ausdrucke bis DIN A3 und größer sind möglich. Die hohe Pixelzahl des Vollformatsensors steht auch für qualitativ hochwertige Bildausschnitte. Selbst eine ausschnittsbedingte doppelte Motivgröße hat immer noch 3 Megapixel. Für die höchste Bildqualität stehen JPEG und RAW zur Verfügung, wobei RAW mit diversen Komprimierstufen kombiniert werden kann. Das erhöht den Betrachtungskomfort, wenn die RAW-Daten am Laptop oder mit einem mobilen Datenspeichergerät nicht geöffnet werden können. TIFF wird nicht angeboten, weil laut Canon schon die JPEG-Daten für Großdrucke ausreichen. Außerdem kann man die RAW - Daten nach der Bearbeitung in TIFF speichern.
 

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