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© Herbert Frei / UWW

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Blitzen mit der *ist DS

Automatisch blitzen ist mit den meisten digitalen Spiegelreflexkameras immer noch ein kleines Abenteuer. Insbesondere dann, wenn ein amphibisches Blitzgerät verwendet wird. Manchmal funktioniert es, meistens aber nicht. Mit der *ist DS hat Pentax einen echten TTL-Knaller auf den Markt geworfen. Zwar hat auch diese Kamera eine digitale TTL-Blitzsteuerung (P-TTL genannt), aber trotzdem funktionieren an ihr alle Subtronic-Blitzgeräte (vermutlich auch Hartenberger und Aquasun) mit konventioneller TTL-Blitzsteuerung. Und das sind nahezu alle amphibischen Modelle der letzten 15 Jahre. Zweifelsohne eine kleine Sensation. Zum TTL-Blitzbelichten mit der *ist DS ist deshalb kein spezieller Systemblitz erforderlich und auch kein TLL-Konverter.
Stellen Sie die Blitzbelichtungskorrektur der Kamera auf minus 1,7 bzw. bei Modelaufnahmen auf minus 2,0 — dann können Sie mit allen Blenden oberhalb 5,6 relativ entspannt blitzen. Wegen der Eingangsempfindlichkeit von ISO 200 empfiehlt es sich, bei etwas zu hellen Bildern die Blende auf mindestens 8 oder 11 zu schließen. Bei Nahaufnahmen sogar auf 16 oder mehr. Subtronic-Blitzgeräte mit konventioneller Pentax-TTL machen keinen Vorblitz, weshalb man bei kritischen Objekten das Monitorbild kontrollieren sollte. Ausreißer sind schon mal drin, aber eher selten.
Eine Minuseinstellung der Blitzbelichtung muss sein. Wir hätten es sogar begrüßt, wenn dessen Korrekturskala noch etwas ausgedehnter ausgefallen wären ...etwa bis minus 2,5 oder minus 3,0...aber Pentax hat solche extremen Vorwahlmöglichkeiten leider nicht vorgesehen. Herstellervorgegeben bewegt sich die Blitzbelichtungskorrektur in der Kamera zwischen Plus 1,0 und Minus 2,0. Damit kann man ganz gut leben. Mit dieser für alle potentiellen Pentaxliebhaber erfreulichen Feststellung lassen sich zukünftige Käufe digitaler Spiegelreflexkameras nun systematischer planen. Insbesondere dann, wenn bereits ein Subtronic-Blitz mit Pentax-TTL vorhanden ist. Für ehemalige Pentax LX-Besitzer ein guter Grund hier aufzuhorchen.
Aufgrund des großen Monitors und der ISO 200 Basiseinstellung sind aber auch manuelle Blitzbelichtungen keine komplizierte Sache ausschließlich für Spezialisten. Selbst bei Blende 8 reichen oftmals Leistungsstufen von 1/32 oder 1/16 gut aus. Serienschüsse in Folge verlieren ihren Schrecken und ein Amphibienblitz wie der Alpha von Subtronic hat dann Power für mehr als 200 Bilder.
Der ausklappbare Pop-Up-Blitz kann im UW-Gehäuse nicht verwendet werden. Er verliert im übrigen seine Funktion, wenn ein externer Blitz angeschlossen wird.
           
*ist DS-UW-Gehäuse

Auch der längste Weg beginnt mit einem Schritt. Oftmals reicht sogar ein kurzer aus, um Ansehnliches zu schaffen. Kleine Kameras benötigen kein großes UW-Gehäuse. Die von UK für die *ist DS konzipierte Metallhülle — aus den Vollen gefräst — ist  schnuckelig klein geraten und sehr praktikabel konzipiert. Das Design ist schlicht, aber sehr funktionell. Wie wenig aber das Aussehen eines UW-Gehäuses in der Realität eine Rolle spielt, konnten wir an den Kommentaren Mitreisender feststellen. Primär war nur die moderate Baugeometrie ein Thema. Und die geringen Abmessungen kamen durchaus positiv an. Ebenso die übersichtliche und durchaus nachahmenswerte Bedienung der relevanten Durchführungen. Dafür gibt es ein dickes Lob von UnterWasserWelt.   
Mit 17 Übertragungen hat UK zwar das Maximum ausgeschöpft, aber nicht das Optimum erreicht. Wobei das nicht die Schuld des Gehäuseherstellers ist. Die fünf Druckknöpfe des Vierwegeschalters samt OK-Taste liegen wegen der geringen Kameraabmessungen so eng beieinander, dass ihre Bedienung zu einer inszenatorischen Glanznummer avanciert. Wer die *ist DS in der Grundeinstellung mit einer Minuskorrektur der Blitzbelichtung von 2 Blenden belässt und sich unter Wasser nicht in sinnlosen Spielereien verliert, benötigt tatsächlich nur vier Eingriffe. Ein/Ausschalter, Zoom, Blende, Auslöser. Alles, was sonst noch bedient werden kann, sollte man in die Tonne klopfen. Wir wollen aber keinem Käufer der *ist DS seinen Spieltrieb nehmen. Wer will kann die Farbsättigung, die Farbtönung, den Kontrast und den Farbraum nach Lust und Laune während des Tauchens verändern. Besser werden die Bilder dadurch nicht, höchstens eigenartiger.
Zur positiven Ehrenrettung der Bedienelemente muss aber gesagt werden, dass jede Übertragung eine Bezeichnung besitzt, so dass man auch nach längerer Abstinenz nicht im Regen steht. Vorsicht bei der Mode-Verstellung. Sie war nicht immer so funktionell wie es hätte sein sollen. Tipp: Vorher auf Av (Zeitautomatik) stellen und nichts mehr ändern.
Perfekt hat der Ein/Ausschalter seine Arbeit verrichtet. Beim Einbau der Kamera sollte diese eingeschaltet sein, denn fädelt sich der Eingriff besser ein. Anerkennung gebührt dem Auslöser, der feinfühlig zu betätigen ist. Das Speichern der Bildschärfe gelingt nach einigen Anläufen sehr gut. Auch das Blendenrad hat ohne großen Schlupf funktioniert. Mit nur einem Handgriff auf der rechten Seite ist das UW-Gehäuse, was die Ergonomie angelangt, augenscheinlich nicht gerade üppig bestückt, aber linksseitig findet man sicheren Halt am Blitzarm...sofern man nicht ohne Blitz fotografiert. Das obere Displayfenster ist ausreichend groß, man kann selbst die in den Ecken erscheinenden Hinweise und Pictogramme gut erkennen. Allerdings nur am Tag. Weil die *ist DS über keine Displaybeleuchtung verfügt, bleibt es in Höhlen und beim Nachttauchgang zappenduster auf dem kleinen Bildschirm.
Geradezu zart und sanft lässt sich das UW-Gehäuse schließen und öffnen. Die Spannkraft der Schnappverschlüsse ist perfekt gelungen. Eine frauenfreundliche Lösung, die höchstes Lob verdient und die wir in dieser Form auch anderen Herstellern nachhaltig empfehlen. Defizite verbucht der Sucher. Er ist einerseits nicht so schlecht wie man im ersten Augenblick befürchten muss, aber seine Größe ist wirklich nur so eben ausreichend. Brillenträger tun sich etwas schwer. Wir geben den dringenden Rat, hier etwas Entwicklungshilfe einfließen zu lassen. Dann könnte das kleine *ist DS-Gehäuse zu einem wirklichen Hingucker werden.
Wie uns UK-Germany auf Anfrage bestätigte, hat der Hersteller die Dringlichkeit eines Gehäusesuchers erkannt und arbeitet bereits an einer abnehmbaren 45°-Lösung. Von außen können 2-3 Dioptrien Fehlsichtigkeit korrigiert werden. Auf der „boot 06“ soll der nachrüstbare Sucher vorgestellt werden. 
Zu einer heißen Sache könnte sich der Haupt-O-Ring entwickeln. Er ist unserer Meinung nach etwas dünn geraten. 0,5 bis 1 mm mehr im Durchmesser würden der Sicherheit gut tun. Unser Rat: Den O-Ring bei jedem Speicherkarten- oder Batteriewechseln entnehmen, zusammen mit der Nut reinigen und sorgfältig wieder einsetzen. Unter normalen Umständen kann nichts passieren, weil auch die Rückdeckelführung so konzipiert ist, dass der O-Ring beim Verschließen des Gehäuses in die Nut gedrückt wird. Gefahr besteht bei Sandkörnern, Haaren und anderen Schmutzelementen, weil die effektive Dichtfläche sehr schmal ist. Vermisst haben wir deshalb am Testgehäuse einen Leckwarner. Den sollten Sie unbedingt mitbestellen, denn der Totraum des Gehäuses ist nicht üppig und die perfekt ausgeführte Beflockung kann auch nur begrenzt Wasser speichern.
Leider war das Testgehäuse nur mit einem T-Nutstein ausgestattet. Wir hätten die TTL-Blitzbelichtung gern auch mal mit zwei Blitzgeräten ausprobiert. Etwaige Bastelversuche scheiterten aber schon im Vorfeld, weil kein Stativgewinde für eine Blitzschiene vorhanden war. Und einen 2. T-Nutstein für die Montage auf dem Gehäusedach hatten wir nicht mit. Insgesamt gesehen überwiegen aber die positiven Aspekte. Das UW-Gehäuse für *ist DS hat sich bei uns als unscheinbare aber bemerkenswerte Gerätschaft ins Szene gesetzt, die wir mehr als nur ein bisschen schätzen gelernt haben.
 
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