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Bereits vor über 30 Jahren wurde eine erste Super Q – Leuchte von Underwater Kinetics in den Handel gebracht, führend durch
kleinste Baumaße mit dennoch hoher Lichtleistung. Der Dauerbrenner wurde erst 2009 in einer überarbeiteten Form mit Lithium – Ionen – Akku und extrem
heller LED als Super Q eLED neu herausgebracht. Ein Feuerwerk, das in der hohlen Hand Platz findet.
Miniaturisierung ist aktuell Trumpf. Während sich die
großen Tauchsportlabels um wesentlich leichteres Material bemühen, hat Underwater Kinetcs traditionell mit kleinen, extrem robusten und hellen Leuchten den Markt
erobert. Die Zielgruppe für UK – Lampen ist bei weitem nicht mit Interessenten aus dem Tauchbereich ausgeschöpft, Polizei, Feuerwehr, Rettungsorganisationen und
unterschiedlichste Privatanwender haben sich mit diesen Produkten weltweit ausgestattet. Einfachheit bei hohem Wirkungsrad, so könnte man die Philosophie vom UK
umschreiben. Das Grundkonzept ist klar, bruch- und schlagfester ABS – Kunststoff dient als Hülle, das Ein- und Ausschalten erfolgt durch drehen des Lampenkopfes
in seinem lang geschnittenen Anschlussgewinde. Die übliche Energieversorgung erfolgt über Batterien. Seit längerer Zeit werden bei UK neben den klassischen
Glühlicht – Brennern auch LED Leuchtmittel eingesetzt, wobei man beim Unternehmen großen Wert auf effizienzsteigernde Linsen und Reflektoren, alles aus eigener
Entwicklung, legt.
Die neue Super Q eLED produziert ihre stechende Helligkeit durch die CPO – Technik (Compound Path Optics). Ein Spiegel in der Linse vor
der LED wirft das Licht auf den Reflektor, der es extrem gebündelt auf den Weg bringt, mit nur geringsten Streulichtverlusten. Neu ist nicht nur die
Stromversorgung durch einen Lithium – Ionen – Akku (3,7 Volt Lithium-Ionen-Akku mit 2200 mAh), sondern auch eine Metallhülse, die den Akkueinschub
ausmantelt. Mit Hilfe des Metalleinsatzes wird die an der Rückseite der Diode entwickelte Wärme zur Leistungssteigerung (etwa 10%) beim Einsatz im kalten Wasser
genutzt. Somit wird ein temperaturbedingter Spannungsabfall im Li – Akku vermieden. Dieses Feature nennt man bei Underwater Kinetics TSR (Thermal Recovery
System). Man darf mindestens 4 Stunden gleichbleibende Lichtqualität erwarten, die von einer Betriebselektronik gesteuert wird. Der Verwendung eines Lithium –
Ionen – Akkus Rechnung tragend, ist am Ende der Leuchte ein Überdruckventil eingesetzt. Würde Wasser in das innere der Super Q eindringen und einen Kurzschluss
verursachen, der beim Akku zum Gasaustritt führen könnte, bannt das Ventil die Explosionsgefahr. Praktisch ist die kräftige Kunststoffklammer, mit der man die Super
Q wie einen Kugelschreiber fixieren kann – etwa am Armband des Computers, dann hat man die Hände frei und dennoch ein gerichtetes Licht. Zusätzlich sichert man
die Leuchte mit der mitgelieferten, verstellbaren Handschlaufe. Zwei O-Ringe dichten den Lampenkopf, der gleichzeitig als Drehschalter ausgelegt ist. Die
Ladetechnik ist zweiteilig. Einmal ein Spannungswandler, der weltweilt eingestzt werden kann, der wiederum mit einer Ladeschale mittle Mini – USB – Stecker
verbunden wird. Der Akku wird zur Regenerierung in die Ladeschale gelegt, dabei muss auf die Polung geachtet werden. In etwa zwei Stunden ist der Akku, geladen mit dem
Ladegerät, wieder fit. Alternativ kann man auch den USB -Anschluss eines Computers bzw. Laptops als Stromquelle nutzen, dann verlängert sich die Ladezeit bis zu 5
Stunden. Praxis
Wir setzten die UK Super Q im Dämmerlicht unseres Test – Bergsees ein und konnten uns von der kräftigen
Lichtleistung der 90 Lumen überzeugen. Natürlich ist die sinnvolle Wirkung auf eine kürzere Distanz ausgelegt, die etwa einen Meter zum beleuchteten Objekt im
sedimentreichen Umfeld nicht überschreiten sollte. Konzentriert auf einen klar umrissenen Spot, nur unter diesen Umständen kann eine LED dieser Größe überzeugend
funktionieren, wird ein Lichtkreis von entfernungsabhängig 5 – 10 Zentimeter Durchmesser projiziert. In der Nebelkammer wird sichtbar, dass der
Lichtstrahl sich auf seinem Weg in einem Brennpunkt bündelt, während eine Wettbewerbsleuchte mit größerem Reflektor den starken Lichtschein parallel abstrahlt. Auf
kurze Distanz sind beide LED – Leuchten praktisch gleich in ihrer Wirkung, während die Tiefendurchdringung bei der UK Super Q eher etwas nachlässt. Mit und
ohne Handschuhe ist das Drehen des gummierten Lampenkopfs zum Ein – und Ausschalten der Leuchte problemlos möglich. Mit 102 Gramm ist die UK Super Q am Equipment
völlig unauffällig…. , bis sein eingeschaltet wird…
Fazit
Was an vielen Tauchbasen weltweit als Leuchtmittel im Verleih gefunden wird,
kann die UK Super Q locker toppen. Sie bringt starkes Licht ins Dunkel und kann dabei auch Gelegenheits - Nachttaucher durchaus bedienen. Natürlich liegen die Stärken
eher auf kürzeren Lichtwegen. Wartungsarm, klein, leicht, über- und unter Wasser verwendbar, ein Allrounder, der oft aus der Jackettasche geholt werden dürfte.
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