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Umweltnews

 

OZEANEUM: Müllstrudel im Aquarium 26.7.14

Schwimmende Joghurtbecher und Plastikenten
 
Eines der 45 Aquarien im OZEANEUM Stralsund unterscheidet sich in diesem Jahr ganz wesentlich von allen anderen: Wo sonst Fische und Wirbellose des Nordatlantiks zu sehen waren, kreiseln jetzt Joghurtbecher, Tüten und Plastikverpackungen durch das 17 000 Liter fassende Becken.
Der Anblick des scheinbar schwerelosen Mülls im Aquarium fesselt den Blick der Betrachter und zeigt ihnen doch nur einen Bruchteil der gigantischen Vermüllung der Ozeane. Dort wachsen mehrere hundert Kilometer breite Müllteppiche immer weiter. Für uns Menschen wird davon nur der kleine Teil sichtbar, der irgendwann die Küsten erreicht.
Was in der Natur die großen ozeanischen Strömungssysteme verursachen, erledigen im OZEANEUM drei Strömungspumpen. Für die gleichmäßige Zirkulation von gelben Gummienten, Einkaufstüten und Plastikflaschen haben die Aquarientechniker des OZEANEUMs eine Zwischenwand eingezogen und so das Becken verschlankt. Für sie war die Umsetzung eine ungewöhnliche Herausforderung, sind sie doch sonst für das Wohlbefinden von lebenden Meeresbewohnern zuständig. Das Aquarium flankieren Texttafeln, die den Besuchern wie an den anderen Becken, den jeweiligen Besatz genauer vorstellen. Mit einem Augenzwinkern erfahren sie in diesem Fall mehr über Vorkommen, Sozialverhalten oder Lebensdauer der Plastikmüll-Individuen.
 
Das Müllstrudel-Aquarium im OZEANEUM ist noch bis Ende dieses Jahres zu sehen und wirbt im Zusammenspiel mit dem Jahresmotto „Kein Plastik Meer“ für den Schutz der Ozeane.
 
www.ozeaneum.de 
www.meeresmuseum.de

 

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MEERESMUSEUM: Ton-Licht-Installation "Ein Tag im Korallenriff" 26.7.14

© Deutsches Meeresmuseum / Johannes-Maria Schlorke © Deutsches Meeresmuseum / Johannes-Maria Schlorke

Ab sofort präsentiert das Stralsunder MEERESMUSEUM eine Ton-Licht-Installation an seiner 9,2 Meter hohen Korallenriffpfeiler-Vitrine. Damit können Besucher im Zeitraffer einen Tag im Korallenriff mit all seinen Lebewesen verfolgen und das traditionsreiche und größte Exponat des Museums in neuem Glanz entdecken.
 
Der Wechsel zwischen Tag und Nacht gibt den Takt für den Jahrtausende alten Rhythmus der Lebewesen im tropischen Korallenriff vor. Selbst nachts kommt  das dortige Leben nicht zur Ruhe. Das Ökosystem Korallenriff ist sehr komplex und  unter anderem von zahlreichen Symbiosen gekennzeichnet: Korallen bauen mit Algen riesige Riffe, Lippfische bieten größeren Fischen sogenannte Putzerstationen und Clownsfische verteidigen ihre Wohnanemone, die ihnen dafür Raum und Schutz bietet. Papageifische ernähren sich von Korallenpolypen und knabbern dabei mit ihren harten Kiefern Teile des Riffs ab. Die Kalkbrösel verteilen sie als Korallensand auf dem Meeresboden. Nachts hüllen sich diese Fische in eine schützende Schleimschicht – ihren Pyjama – um nicht entdeckt zu werden. Diese und weitere Informationen sind in der neuen Ton-Licht-Installation gebündelt und werden von zwei Sprechern vorgestellt. 2 500 energiesparende LEDs und 125 Spot-Strahler simulieren Tag und Nacht und rücken die angesprochenen Riffbewohner in den Fokus des Betrachters.
 
„Bei uns können Besucher ein Korallenriff in 3D erleben, ohne selbst tauchen zu müssen“, sagt Museumsdirektor Dr. Harald Benke. Geschützt wird das fragile Riff durch einen neun Meter hohen Vitrinenkoloss aus Glas und Stahl. Die Inszenierung ist alle 20 Minuten im Erdgeschoss des MEERESMUSEUMs zu sehen und zu hören. Sie dauert neun Minuten.
 
Die im Maßstab 1:1 geschaffene Darstellung eines Korallenriffpfeilers ist die größte ihrer Art in Europa und wird seit über 30 Jahren im MEERESMUSEUM gezeigt. In der Zeit von 2011 bis 2014 wurde sie umfassend überarbeitet und neu gestaltet. Die Präparate stammen von Museums-Expeditionen in das Rote Meer in den Jahren 1976 und 1979 sowie aus vom Zoll beschlagnahmten Souvenir-Korallen.
 
Zahlen Daten Fakten
 
Vitrine: 9,2 Meter hoch, Volumen rund 125 m³
Höhe des Riffpfeilers: Ca. 4,5 Meter
Glasscheiben: 130 m², Stärke 16-24 Millimeter, Gewicht rund 7,3 Tonnen
Elektro-Kabel: ca. 2,5 Kilometer
Licht: 125 Spot-Strahler, 150 LED-Liner, Lichtdecke: 2 500 LEDs
Expeditionen des DMM ins Rote Meer: 1976, 1979
Exponate: Hunderte Tiere u.a. Krokodils- und Froschfisch, Katzenpfötchen-, Bleistift- und Geweihkorallen, Knallkrebs, Barrakuda, Riesenmuscheln, Igelfisch, Zackenbarsche, Meeresschildkröte und andere

www.meeresmuseum.de

 

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OceanCare: Lärmstress im Meer vor Ibiza und Mallorca 15.7.14

Sonne, Meer, Erholung, Urlaub, Party – dafür sind die spanischen Inseln Ibiza und Mallorca bekannt. Doch Ölfirmen wollen vor den spanischen Inselgruppen mit extrem lauten Schallkanonen nach Erdöl suchen. OceanCare trifft am 4. August eine Vertreterin der spanischen Regierung und ruft Clubber, Urlauber, Meeresfans und Tierfreunde unter www.silentoceans.org auf, gegen die Pläne zur Ölsuche zu protestieren. Dies mit dem Ziel, öffentlichen Druck aufzubauen und die tödliche Gefahr für Delphine, Wale und andere Meerestiere abzuwenden.
Wädenswil, 11. Juli – Ölfirmen planen, vor den Balearen nach Erdöl zu suchen. Betroffen wären neben der Tiefsee auch Schutzgebiete. Am 4. August reist eine Experten-Delegation von OceanCare nach Madrid, um mit der spanischen Regierung zu verhandeln und einen Stopp der geplanten Ölsuche zu erwirken. Menschen und Organisationen vor Ort protestieren bereits heftig, während OceanCare und die Koalitions-Partner von Silent Oceans Druck aus dem Ausland aufbauen: "Das ist ein Frontalangriff der Ölindustrie auf fragile Lebensräume im Mittelmeer. Für Meerestiere ist der Lärm der Erdölsuche eine tödliche Gefahr und wir setzen uns mit vereinten Kräften dafür ein, diese Pläne zu stoppen", so Sigrid Lüber, Präsidentin von OceanCare.

Protest "Notruf aus Ibiza"
OceanCare hat einen Protest lanciert und motiviert Menschen weltweit, mitzumachen. Ein animiertes Video soll für den viralen Effekt sorgen: Es zeigt den Hilferuf zu House-Music tanzender Kugelfische, die vor seismischen Lärmwellen gerettet werden wollen.
Bis zum 4. August sammelt OceanCare als Initiantin der Koalition "Silent Oceans" alle E-Mail-Proteste. Diese bringen die Besorgnis der Öffentlichkeit aus dem Ausland gegenüber der spanischen Regierung zum Ausdruck und werden durch die Silent-Oceans-Partner im Anschluss an die spanischen Botschaften  übergeben. "Die spanische Bevölkerung setzt grosse Hoffnung in die Unterstützung von Menschen aus dem Ausland und wünscht sich eine Solidaritätswelle," sagt Lüber.
Silent Oceans fordert:
• Die Ölsuche darf nur nach der Durchführung umfassender Umweltverträglichkeits-Prüfungen genehmigt werden 
• In Meeresschutzgebieten ist die Suche nach Öl- und Gas absolutes Tabu
• Managementpläne für sämtliche Risikoszenarien müssen erstellt und leisere Ölsuch-Technologien Pflicht werden
Silent Oceans
Unter dem Kampagnennamen "Silent Oceans" fordert ein Zusammenschluss internationaler Organisationen eine weltweit verbindliche Obergrenze für Unterwasserlärm, eine global koordinierte Strategie zur Lärmreduktion, ein Verbot der Beschallung sensibler Meeresgebiete, lärmdämmende Verfahren an den Emissionsquellen, die Überwachung der Auswirkungen von Lärm in den Ozeanen und die Übernahme von Verantwortung von Lärmverursachern für die Auswirkungen ihres Handelns.
Weiterführende Links
• Petition zum Schutz der Balearen: www.silentoceans.org
• Ursachen von Unterwasserlärm:
https://www.oceancare.org/de/silentoceans/ursachen/
• Folgen von Unterwasserlärm:
https://www.oceancare.org/de/silentoceans/folgen/
• Mehr Informationen zum Unterwasserlärm: Broschüre "Im Lärm ertrinken"
• Auf www.facebook.com/oceancare..org  ruft OceanCare Menschen zum Handeln auf. Aktuell laufen Proteste gegen die Ölförderung vor den Kanarischen Inseln und in der Adria. 

 

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OZEANEUM: Aquaristische Raritäten- Rotbarsch und Seeteufel 25.3.14

Tierpflegerin Anne May vom OZEANEUM Stralsund setzt einen vor der norwegischen Küste gefangenen Rotbarsch in ein Transportbecken für die Reise nach Stralsund Gut getarnt: Auch im Aquarium des OZEANEUMs Stralsund müssen die Besucher ganz genau hinschauen, um Seeteufel ausfindig zu machen. (© Uli Kunz / OZEANEUM Stralsund)

Wie wäre es mit Rotbarsch oder Seeteufel während der Fastenzeit? Das OZEANEUM Stralsund präsentiert seinen Besuchern diese beliebten Speisefische nicht als Filet, sondern lebend mit Schuppen und Flossen. Kaum jemand erwartet wohl, dass diese beiden populären Fischarten fast nirgendwo im Aquarium zu sehen sind. Sowohl Rotbarsche als auch Seeteufel müssen auf ausgefeilten Tauchgängen beschafft werden.
"Um Seeteufel in unseren Becken zeigen zu können, müssen wir sie überhaupt erst einmal in ihrem Lebensraum ausfindig machen", sagt Alexander von den Driesch, Abteilungsleiter Aquarium im OZEANEUM Stralsund. Die auch als Anglerfisch bekannten Tiere mit ihrem typischen breiten, abgeflachten Kopf sind perfekt getarnte Bodenbewohner, die regungslos auf dem Meeresgrund zwischen 20 und bis zu 1 000 Metern Tiefe liegen und dort nur schwer erkennbar sind. In den vergangenen Jahren führte die Suche der Museumstaucher regelmäßig in die kalten Gewässer vor Norwegen. Seeteufel sind mit Gewebesäulen zwischen Haut und Fleisch ausgestattet, die auf Berührungen sehr empfindlich reagieren. Um die Tiere entsprechend zu schonen, behelfen sich die Mitarbeiter des OZEANEUMs einer großen Plastiktüte, in der sie die Fische an die Oberfläche bringen. In der Natur können Seeteufel bis zu zwei Meter lang und 50 Kilogramm schwer werden. Die insgesamt drei Exemplare im OZEANEUM haben inzwischen eine Länge von gut einem Meter erreicht und sind fortan im 200 000 Liter fassenden, kürzlich renovierten Helgoland-Tunnel zu sehen.
Rotbarsche leben in etwa 50 bis 300 Metern unter der Meeresoberfläche. Ihre auffällig großen Augen fangen genügend Restlicht, um sich in der Dunkelheit der Ozeane zu orientieren. Die rote Körperfarbe erscheint in ihrem Lebensraum schwarz und tarnt sie so vor Fressfeinden. Über drei Jahre entwickelten die Aquarienmitarbeiter des OZEANEUMs eine Methode, um Rotbarsche unversehrt aus dem Atlantik zu holen. "Wir fangen die Fische unter Wasser mit kleinen Keschern. Da diese Tiere immer in der Tiefe bleiben, fällt ihnen die Dekompression schwer. So werden sie Stück für Stück über 48 Stunden schonend zur Oberfläche gebracht.", so von den Driesch. Rotbarsche können über 50 Jahre alt werden und sind erst mit 12 bis 15 Jahren geschlechtsreif. Deshalb dauert es in der Natur sehr lange, bis sich ein Schwarm reproduziert hat. Die sechs Exemplare der Art Kleiner Rotbarsch für das OZEANEUM stammen von einer Tauchexpedition im Sommer 2013. Nach mehreren Monaten Eingewöhnung in der Quarantänestation, leben sie nun in einem Becken mit Roten Sonnensternen und Großen Pilgermuscheln.
 
Die Museumsbesucher des OZEANEUMs können Seeteufel und Rotbarsche täglich ab 9:30 Uhr bis 19:00 Uhr sehen - auch während der Osterfeiertage.

www.ozeaneum.de 
www.meeresmuseum.de 

 

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Palau: Meereschutzgebiet 17.2.14

Tommy E. Remengesau, Präsident der Republik Palau,

Am Dienstag, den 04. Februar 2014 erklärte Seine Exzellenz Tommy E. Remengesau, Präsident der Republik Palau, einem Inselstaat im Pazifik, während einer Grundsatzrede vor dem Forum für Nachhaltige Ozeane der Vereinten Nationen in New York die Gewässer der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Palau mit einer Fläche von 620.000 Quadratkilometern zu einem Meeresschutzgebiet.
Präsident Remengesau erklärt diese Initiative mit klaren Worten: „Das wirtschaftliche Potential von Palau liegt nicht im Thunfischfang, sondern im Tourismus. Der Tourismus macht bereits mehr als die Hälfte unseres Bruttoinlandsproduktes aus und hängt stark von einer unberührten Unterwasserwelt ab. Unser Land war das erste, das seine Gewässer 2009 zu einem Haischutzgebiet erklärt hat und Artikel 6 der Verfassung von Palau verlangt von der Regierung ‚positive Maßnahmen zum Erhalt einer schönen, gesunden und ressourcenreichen Natur’ umzusetzen.“
Dermot Keane, Gründer der Naturschutzorganisation  Palau Shark Sanctuary und leidenschaftlicher Haischützer sagt dazu: „Dies ist ein weiterer, großer Schritt in die richtige Richtung, um die schöne Natur und intakte Unterwasserwelt von Palau zu schützen. 80 Prozent der weltweiten Fischvorkommen sind überfischt. Den nachhaltigen Tourismus in Palau zu stärken, ist eine sehr sinnvolle Maßnahme und kann hoffentlich zu einem Vorbild für andere Nationen im pazifischen Raum werden, in die gleiche Richtung zu gehen.“

 

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Mission Deep Blue: Erster Ocean Ranger Station Award 28.1.14

Die Meere sind krank. Und der Mensch trägt Schuld daran. Verantwortungsloses Handeln, Überfischung, Suche nach Rohstoffen und Verschmutzung sind nur ein paar Gründe. Der Tourismus, von vielen Umweltfreunden oft als Unheilbringer im großen Stil angesehen, entwickelte sich aber im positiven Sinn. Immer mehr Tauch- und Wassersport-Anbieter engagieren sich mehr und mehr für die Umwelt.  Sie haben die Umwelt als eine der wirtschaftlich wichtigsten und nicht erneuerbaren Ressourcen erkannt.
Ob es Eco-Dive-Kurse, Meeresschutz-Expeditionen oder auch Kooperationen mit Forschungseinrichtungen oder Universitäten sind, umwelt-freundliches Handeln steht hoch im Kurs und etabliert sich als fester Bestandteil des Wassersports.
Um dieses Engagement zu ehren und anzuerkennen hat Mission Deep Blue dieses Jahr erstmalig den Ocean Ranger Station Award für besonders umweltfreundliches Verhalten und nachhaltige Aktivität verliehen. Ocean Ranger Stationen bilden umweltbewusste und nachhaltig orientierte Taucher aus. Darüber hinaus sind Ocean Ranger Stationen selbst aktiv im Umweltschutz engagiert.
Auf unseren Aufruf zur Bewerbung reagierten Tauchstationen weltweit und stellten sich und ihre Projekte vor. Von Südamerika über Kanada, Spanien, Katalonien, Deutschland, Ägypten, Thailand und Indonesien war nahezu jeder Kontinent vertreten. 
Alle Bewerber haben höchst unterschiedliche Ziele und doch etwas gemein - nachhaltig Gewässer zu schützen und umweltbewusst ihre Leidenschaft zu leben. So unterschiedlich die Herkunft war, so divers waren auch die Ansätze.
Um die Unterscheide und Leistungen vergleichen zu können, wurde mit folgenden Kategorien ein klares und faires Bewertungs-System geschaffen. Dabei konnte jede Kategorie maximal zehn Punkte erhalten.

1. Eco-Dive oder Ocean Ranger-Ausbildungen - Taucher sollen über und unter Wasser als Vorbilder dienen. Ocean Ranger Stationen vermitteln dazu Wissen und zertifizieren Taucher als Ocean Ranger.
2. Aufklärung und Bildung - Verschmutzung und Müll kommen oftmals vom Land. Um hier schon präventiv zu wirken, sollen Tauchbasen auch Schulen besuchen, Vorträge an Nicht-Taucher halten oder mit Offiziellen und Behörden zusammenarbeiten.
3. Gewässerschutz-Aktivität - Einer der Schwerpunkte neben der Ausbildung ist die Aktivität. Ocean Ranger werden motiviert, bei jedem Tauchgang Müll aus dem Meer zu räumen, Missstände aufzuzeigen und aktiv zu werden. Ocean Ranger und Stationen organisieren regelmäßig Clean Ups, sammeln und entsorgen vernünftig einige Tonnen Müll jährlich.
4. Weiteres Umwelt-Engagement - Zusätzlich fordert Mission Deep Blue in dieser finalen Kategorie Informationen über weiteres Umwelt-Engagement. Das können beispielsweise die Kontrolle des eigenen CO2-Abdruckes sein, die Verwendung biologisch abbaubarer Seifen und Waschmittel, das Führen möglichst plastikfreier Gebrauchsgegenstände…  - umweltfreundliches Verhalten, dass über den Gewässerschutz hinausgeht.

Nach der Auswertung ergaben sich vier Top-Favoriten, hier in alphabetischer Reihenfolge:

- Big Blue Conservation Koh Tao, Thailand
- i Dive Dahab (Dahab, Ägypten)
- Meltemi Dive Centre (Ios, Griechenland)
- Wicked Diving Thailand & Indonesia

Hier war das klare Bewertungs-System auch tatsächlich gefordert, denn alle 4 Nominierten platzierten sich sehr nahe. Mission Deep Blue Initiator Gerhard Wegner, Präsident von Sharkproject und Ella Stoss von SSI präsentierten am Samstag, 18. Januar 2014, direkt auf der Bühne am Tauchturm während der boot in Düsseldorf die vier Nominierten und den Sieger 2013.
Nach äußerst knapper Entscheidung wurde der Ocean Ranger Station Award an Wicked Diving verliehen und von Ronny Kain, International Training Director, in Vertretung entgegengenommen.  Dieser Award wird in Zukunft jedes Jahr verliehen. Mission Deep Blue freut sich schon jetzt auf zahlreiche Bewerber für diese wertvolle Anerkennung. 

Mehr über unseren diesjährigen Preisträger unter  http://wickeddiving.com  oder https://www.facebook.com/wickeddiving?fref=ts  

 

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Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.: Abschied von Rollo Gehard 6.1.14

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Rollo Gebhard, einer der ganz großen Abenteurer und Pionier im Delfinschutz, ist zu seiner letzten Reise aufgebrochen. Der Gründer und Vorsitzende der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) starb mit 92 Jahren in seinem Haus im bayerischen Bad Wiessee.
Die Meere waren über fünfzig Jahre lang sein Zuhause. Und es war ihm ein Herzensanliegen, dieses Zuhause vor den Folgen der hemmungslosen Ausbeutung und Umweltzerstörung zu schützen.

Ein Leben für die Delfine und die Meere
Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete er mit seiner Frau Angelika 1991 die Gesellschaft zur Rettung der Delphine und rief weltweit zahlreiche Delfin- und Meeresschutzprojekte ins Leben.
Bis kurz vor seinem Tod war er aktiv und voller Enthusiasmus im Umwelt- und Tierschutz tätig. Rollo Gebhard war maßgeblich am Verbot des Einsatzes der jährlich Hunderttausende Delfine und andere Meerestiere tötenden Treibnetze in der EU beteiligt.
Das von ihm in Deutschland vor über 20 Jahren eingeführte internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch/SAFE war das erste seiner Art und ist auch heute noch von entscheidender Bedeutung, um den Delfinbeifang in der Thunfischerei zu minimieren. Die Lücke, die er hinterlässt wird nicht zu füllen sein.
"Um Hilfe können Delfine nicht rufen, aber wir können dafür sorgen, dass ihre Not nicht unbemerkt bleibt und dort Hilfe leisten, wo sie dringend gebraucht wird", erklärte Rollo Gebhard sein unermüdliches, bis ins hohe Alter währende Engagement für die Tiere und die Meere.
Einer der letzten großen Abenteurer geht von Bord
Als erster Deutscher umsegelte Rollo Gebhard zweimal einhand in einem nur 7,20 Meter langen Segelboot die Welt (1967–1970 und 1975–79). Das gelang bis heute weltweit niemandem mit einem kleineren Boot! Eine dritte, acht Jahre dauernde Weltumseglung folgte ab 1983 mit seiner späteren Ehefrau Angelika – inklusive einer Nonstop-Fahrt von Australien bis Emden. Im Anschluss erhielt er das Bundesverdienstkreuz und höchstrangige Segel-Auszeichnungen wie den Trans-Ocean-Preis.
Rollo Gebhard, Autor zahlreicher Bücher und TV-Dokumentationen, starb nach dem Weihnachtsfest in seinem Haus in Bad Wiessee am Tegernsee friedlich an den Folgen eines Schlaganfalls. Die offizielle Trauerfeier und Beisetzung wird am 07. Februar in Gmund am Tegernsee stattfinden.

Der Gesang der See endet an der Küste oder in den Herzen derer, die ihn hören. (aus Samoa)

www.delphinschutz.org

 

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